Technik bietet neue Perspektiven
Will das Publikum beim Feuerwerk der Turnkunst begeistern: Wall Clown, alias Tobias Wegner. Foto: r

Technik bietet neue Perspektiven

Turnen ist cool? Ja, und das beweist das Ensemble der Imagine Tournee 2016 auch in der 29. Auflage des Feuerwerk der Turnkunst. Mit innovativen Geräten, die die Welt noch nicht gesehen hat, mit Humor und unvorstellbaren Perspektiven sowie mit vielen ungeahnten Überraschungen werden die Zuschauer einmal mehr erleben, wie faszinierend und cool Turnen tatsächlich ist. Allerdings nur, wenn sie sich darauf einlassen, die Welt einmal mit anderen Augen zu betrachten und sich auf das vermeintlich Unfassbare einzulassen. Eine dieser unvorstellbaren Darbietungen verspricht der Wall Clown, alias Tobias Wegner.

Mehrere Jahre hat es gedauert, bis den Verantwortlichen des Feuerwerk der Turnkunst bewusst wurde, dass eine Vorstellung, wie sie der Wall Clown präsentiert, auch für Europas erfolgreichste Turnshow absolut geeignet ist. Und so haben sie weder Kosten noch Mühen gescheut, um das Turnen mit Hilfe von Tobias Wegner wieder einmal von seiner innovativsten Seite zu zeigen. Zusammen mit einem Kompetenzteam aus Ingenieuren und Bühnenbildnern wird seiner bisherigen Darbietung buchstäblich eine neue Perspektive verliehen. Dabei war der Wechsel von der Bühne in die Veranstaltungsarena kein leichter und erforderte „technisches Know-how, das in einer neuen Liga spielt“, wie Tobias Wegner und Produktionsleiter Wolfram Wehr-Reinhold unisono sagen.

Auf der Bühne dient dem Wall Clown eine Wand für seine äußerst humorvolle akrobatische Vorstellung. In der Veranstaltungsarena hingegen ist er in der Mitte der Halle von allen vier Seiten von Zuschauern umgeben – eine unvorstellbare technische Herausforderung. Wie kann eine Wand in den Raum gestellt werden? Wie ist eine Projektion möglich? Bekommen alle Zuschauer die Darbietung gleichermaßen zu sehen? Viele Fragen mussten im Vorfeld geklärt und „viel Gehirnschmalz“ investiert werden. Dabei ist es nicht so sehr der darstellerische Aspekt, der den Beteiligten Kopfzerbrechen bereitete, sondern vielmehr die technische Umsetzung.

Tobias Wegner vergleicht den Aufwand mit der Umgestaltung eines Autos, das plötzlich fliegen soll. Doch ein Probeaufbau in der O2-World in Berlin hat gezeigt, dass den Technikern des Feuerwerk der Turnkunst das Unvorstellbare gelungen ist. Mit einem völlig neuen Bühnenkonzept auf einem 3x3x3 Meter großen Kubus und klappbaren LED-Wänden wird mitten in der Veranstaltungsarena die Illusion eines Zimmers hervorgezaubert.

Und was der Wall Clown in diesem Zimmer alles vollbringt, ist einfach unvorstellbar, dabei witzig und zugleich absolut cool!

Die Termine in Hannover:

31. Dezember, 17 Uhr, 2. Januar 2016, 14 und 19 Uhr, jeweils in der TUI Arena.

 

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