Vielfältige Impulse. Partnerstädte bringen in Grand Quevilly neue Projekte auf den Weg
Die Laatzener Delegation beim Eröffnungsempfang in Grand Quevilly. Foto: Stadt Laatzen

Vielfältige Impulse. Partnerstädte bringen in Grand Quevilly neue Projekte auf den Weg

Laatzen (red). Das Fazit Jürgen Köhnes nach seiner Rückkehr aus der Normandie fiel positiv aus. Der Laatzener Bürgermeister, der am 8. September gemeinsam mit seinen Stellvertretern Angelika Rohde und Gerd Apportin, den Ratsmitgliedern Silke Rehmert, Luisa Oyen und Siegfried Guder sowie der Verwaltungsmitarbeiterin Katrin Förster zu einem dreitägigen Besuch von Laatzens französischer Partnerstadt Grand Quevilly aufgebrochen war, bescheinigte dem Treffen, vielfältige Impulse für die weiteren städtepartnerschaftlichen Beziehungen erbracht zu haben.

Die Laatzener waren nicht die einzigen Gäste, die an diesem Wochenende der Einladung von Grand Quevillys Bürgermeister Marc Massion gefolgt waren. Ebenfalls in die Normandie gereist waren Delegationen aus Grand Quevillys Partnerstädten Lévis in Kanada, dem englischen Hinckley und Nes Ziona in Israel. Eine gute Gelegenheit also, sich darüber auszutauschen, wie die Verbindungen untereinander weiter intensiviert und vor allem auch die Jugend stärker in den Prozess des Austausches einbezogen werden könne.

Konkrete Ideen in dieser Richtung hatten vor allem die Gastgeber um Marc Massion entwickelt. Ein partnerschaftliches Gebäck etwa, welches – kreiert aus typischen Zutaten aller beteiligten Länder – bereits im kommenden Jahr auch auf kulinarischem Gebiet die Verbundenheit der Kommunen symbolisieren soll.

Längerfristig angelegt ist demgegenüber ein Video-Projekt für Jugendliche, bei dem es darum geht, die Interessen junger Menschen in den Partnerstädten kennenzulernen. Zwei Jugendliche aus Grand Quevilly, so der Plan, werden in Laatzen einen Videofilm drehen und darin Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Leben der Jugendlichen in Frankreich und Deutschland herausarbeiten.

Großen Raum nahm bei dem Arbeitstreffen in Grand Quevilly die Erinnerung an den im Juli dieses Jahres verstorbenen Laatzener Ehrenbürgers Pierre Giovannelli ein. Der frühere stellvertretende Bürgermeister Grand Quevillys hatte sich – gerade auch im Hinblick auf die Jugend – über Jahre hinweg in besonderem Maße um die partnerschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten verdient gemacht. Im Beisein der Gäste wurde der Espace Jeunesse, das Jugendzentrum Grand Quevillys, nach Pierre Giovannelli benannt.

 

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