Waldemar für die Kids
Die Spender begrüßen Riesenesel Waldemar auf dem Stadtteilbauernhof (v.r.n.l.): Volker Grabe, Eva Grabe vom Schwesternkreis Hannoverscher Logen, Karl-Heinz Duensing, Filialdirektor Hannoversche Volksbank, mit Vertriebsdirektorin Doris Woller, Hans-Jürgen Meyer, Stellvertretender Vorsitzender des Trägervereins SPATS, Angelika Bergmann, Leiterin des Stadtteilbauernhofs, und Bauernhofkind Ilayda.

Waldemar für die Kids

Spende ermöglicht Stadtteilbauernhof Kauf von Kutsche und Riesenesel

Sahlkamp. Sport- und Bewegungsangebote stehen bei den Kindern auf dem Stadtteilbauernhof Sahlkamp hoch im Kurs. Und ab sofort wird es für etwas schwerere Kinder noch interessanter: Das Team des Hofes konnte sich einen lange gehegten Wunsch erfüllen und einen 6000 Euro teuren Riesen­esel sowie eine Eselkutsche anschaffen.
Den Kauf hatten engagierte Spender ermöglicht.  Eva Grabe vom Schwesternkreis Hannoverscher Logen, Karl-Heinz Duensing, Filialdirektor Hannoversche Volksbank mit Vertriebsdirektorin Doris Woller, das Team vom Hotel Viva Creativo um Geschäftsführerin Ulrike Hornig, die „Aktion Hilfe für Kinder“ aus Bremen mit dem Vorstandsvorsitzenden Rolf Rohloff, die „Frauen in Verantwortung“ (FinV) mit ihrer Präsidentin Karin Fourier sowie Sabine Probst, die anlässlich ihres Geburtstags Spenden gesammelt hat – sie alle haben ihren Teil zur Bereicherung der tierpädagogischen Arbeit in dem Kinder- und Jugendhilfeprojekt beigetragen.
„Wir unterstützen diese Einrichtung gern, denn die Kinder lernen im Umgang mit den Tieren, dass Verantwortung zu übernehmen auch Spaß machen kann und belohnt wird“, sagte Woller bei der Übergabe.  Ähnlich sah es auch Logenschwester Grabe: „Wir unterstützen die tolle Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen schon seit vielen Jahren, weil wir sehen, dass viele Kinder hier ein zweites Zuhause haben.“

Da viele Bauernhofkinder nicht mehr ganz klein sind und manchmal schon einige Kilos zu viel auf die Waage bringen, haben sich die Spender zusammengeschlossen, um Abhilfe zu schaffen. Jetzt gibt es Waldemar – ein Riesenesel mit einem Stockmaß von 148 Zentimetern. Auf seinem kräftigen und gerade gewachsenen Rücken kann er auch schwere Kinder tragen.
Das hat er in seiner ursprünglichen Heimat im Eselpark in Schleswig-Holstein schon trainiert. Eingeritten und für die Kutsche eingefahren ist er bereits. Der Esel soll für die Kinder fortan auch Anreiz sein, an einem Fitnessprogramm des Stadtteilbauernhofs teilzunehmen. Joggen um den Bauernhof, Zumba tanzen, fünf Karren Mist fahren, im Garten helfen, gesundes Essen zubereiten und gemeinsam essen – alle diese Aktivitäten bringen den Kindern jeweils „Bonuspunkte“. Zehn davon brauchen sie, um einmal zu reiten oder mit der Kutsche fahren zu können. „Jetzt muss sich Waldemar erst einmal in seiner neuen Herde mit den kleinen Eseln und den beiden Ponys Klara und Henningson einleben“, erklärte Angelika Bergmann, Leiterin des Stadtteilbauernhofs. Doch nach den Osterferien soll es soweit sein – dann dürfen die Kinder zum ersten Mal auf Waldemar reiten.  st

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