Wettbergener Kinder im Wald
Luisa Knobel ist das „letzte Einhorn“.

Wettbergener Kinder im Wald

Das „letzte Einhorn“ im Ricklinger Holz

Die 4. Klasse der Grundschule Wettbergen verbrachte kürzlich einen spannenden und lehrreichen  Tag im Ricklinger Holz. Sie hatten sich an einem Gewinnspiel der Niedersächsischen Landesforsten bei der Bildungsmesse „didacta“ in Hannover beteiligt und prompt einen Walderlebnistag gewonnen.
Organisiert wurde der Tag von der Waldpädagogin Katrin Riedel. Sie hatte einige interessante Stationen vorbereitet. Woran man erkennt, dass ein Tier Fleisch frisst, konnte Matti Dietrich am Unterkiefer eines Fuchses gleich zeigen: „Mit den beiden Reißzähnen, die größer sind als alle anderen, zerreißt er seine Beute“, weiß er zu berichten. Und auch Luisa Knobel weiß gut über die Tiere des Waldes Bescheid. Die Abwurfstange gehört natürlich zu einem Rehbock und nicht zu einem Einhorn, und dieser hat gleich zwei davon auf seinem Kopf. Beim anschließenden Beutegreiferspiel kam es weniger auf das Wissen an. Als „Beutetier“ muss man gut lauschen können, um sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Aber es ging natürlich nicht nur um die Tiere. Auch die Bäume wurden ertastet und erklärt. Warum fühlen sich manche Bäume warm, dünnborkige dagegen kühl an. Bei der bewegungsreichen „Zuckerralley“ , konnte die Photosynthese erlebt und verstanden werden.
Das Wisentgehege bietet  neben dem Angebot direkt in Springe in der Region Hannover bis Hildesheim das Wald­erlebnis vor der Haustür an. Kindergärten, Schulklassen oder andere Bildungseinrichtungen können sich an die Landesforsten wenden. Infos unter Telefon 36 35 90.

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