Brodowys Woche: Ouagadougou

Gestern Nacht hatte ich einen schrecklichen Albtraum. Ich habe geträumt, unsere Kanzlerin hätte im Deutschen Bundestag eine Rede gehalten. Bis hierhin unspektakulär. Allerdings ist sie in eine Burka gehüllt. Auf Nachfragen der Presse erklärt der Innenminister, er könne dazu leider nichts sagen, weil ein Teil der Antworten die Bevölkerung verunsichern würde. Er forderte aber auf, sich einen Vorrat an Lebensmitteln zuzulegen, wenigstens für 10 Tage. Also Hamsterkäufe machen! Wo-raufhin ich losgehe, aber alle Supermärkte sind leer und geschlossen, weil die Zulieferbetriebe sich weigern, für Nachschub zu sorgen. Nur in einem russischen Sportgeschäft gibt es diverse Dopingmittel, die als Nahrungsersatz fungierten. Zumindest empfiehlt mir das das Verkäuferteam, bestehend aus Wladimir Putin und dem IOC-Präsidenten Thomas Bach. Ich gehe zurück in den Bundestag. Frau Merkel ist immer noch verhüllt. Für einen Moment überlege ich, ob Christo dahinter stecken könnte. Plötzlich erhebt sich Peer Steinbrück am Präsidentenpult, ruft „Ouagadougou!“ und zeigt dem gesamten Plenum den Stinkefinger. Woraufhin Sigmar Gabriel aufsteht, „Das kann ich auch!“ schreit, und es ihm unter Buh-Rufen nachmacht. Wieso Ouagadougou, frage ich mich. Ja, irgendwas war mit Steinbrück, der Schweiz und Ouagadougou. Aber in erster Linie ist das die Hauptstadt von Burkina Faso. Also irgendwie auch was mit Burka und Fasern. Meine Träume… Zum Glück bin ich da aufgewacht und hab erst mal einen Hamster gegessen.
Matthias Brodowy

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