Brodowys Woche: Raumschiff Orion
Matthias Brodowy ist Kabarettist und Musiker. Für „hallo Wochenende“ schreibt er seine Kolumne „Brodowys Woche“.

Brodowys Woche: Raumschiff Orion

Erinnern Sie sich noch an die Raumpatrouille Orion? Diese Science-Fiction-Serie mit Dietmar Schönherr als Major Cliff Allister McLane? 50 Jahre ist es her, dass das Raumschiff Orion zum ersten Mal durch die unendlichen Weiten des schwarz-weißen Weltalls flog. Vor kurzem las ich die Meldung, dass die NASA wahrscheinlich im Jahr 2023 tatsächlich ein Raumschiff namens Orion ins All schicken will. Astronauten sollen damit vordringen bis zum Mars.
Viele zweifeln am Sinn solcher Missionen angesichts der Probleme, die wir schon hier auf dieser Erde haben. Andererseits eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten, wenn zum Beispiel die Reise zum Mond problemlos möglich wird: Es gibt doch einige Leute, die man gerne dorthin schießen möchte. Und viele wollen freiwillig. Oder eben noch weiter.
Wenn man allerdings auf den Mars fliegen will, muss man genügsam sein. 210 Tage wäre man unterwegs und zurück geht es vorerst nicht. Das wäre zum Beispiel nichts für Helmut Schmidt, denn Rauchen an Bord ist definitiv nicht gestattet. Und auf dem Mars nur unterm Helm, was selbst dem heftigsten Raucher dann doch zu anstrengend werden würde. Ansonsten darf Schmidt an jedem Punkt dieser Erde rauchen. Wie ich grad las, sogar im Krankenhaus. Man mag sich auch nicht vorstellen, wie es wäre, wenn unser Altkanzler beim nächsten Fernsehinterview mit Maischberger keine Mentholkippe in der Hand hielte, sondern sich vor laufender Kamera ein Nikotinpflaster auf den Arm klebte.

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Bildquelle

  • Brodowy: privat

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