Ich habe einen Traum von geteilten Freuden

Ich habe einen Traum von geteilten Freuden

Timothy Marthand, Pianist und Initiator der CLASSICAL MUSIC NOW Stiftung, träumt von glücklichen Kindern in Indien

Ich habe einen Traum von glücklichen Kindern in Indien, meinem Heimatland. Von Mädchen und Jungen, die gern miteinander spielen und die harten Seiten ihres Lebens in der Musik vergessen können. Kinder, die nach Missbrauch in ihren Familien in der Musik einen Halt finden, einen virtuellen Ort, einen Musikraum nur für sie, den sie mit ihren Freunden teilen.
Ich träume von lachenden Kindern, die miteinander ausprobieren, welche Klänge sie Instrumenten entlocken können, die sich gegenseitig beim Stimmen von Geigen und Celli helfen, die Geigenbögen inspizieren und über den Zauber und die Schönheit von Musik etwas Kraft und Freude mitnehmen in ihr tägliches Leben. Dieses Musik­erlebnis, das sprachliche und soziale Unterschiede überwinden hilft, möchte ich möglichst vielen Kindern in Indien erlebbar werden lassen.
Dafür haben wir mit einigen Freunden in Hyderabad, Indien, eine Stiftung gegründet, die sich dem Aufbau eines kleinen Klassischen Orchesters widmet, um Kindern aus schwierigstem Umfeld ein neues musikalisches Zuhause zu bieten und eine Sicherheit, die ihnen Ausbildung und das miteinander Musizieren ermöglicht.
Über die Anschaffung eines Steinway-Flügels haben wir in Ariane Jablonka und Bernd Voorhamme Freunde im Klavierhaus Döll gefunden, die uns auf unserem indischen und internationalen Musikweg begleiten. Informationen zu unserem  Projekten – „Der Indische Pianist“ und dem neuen Bach- Projekt, bei dem Bach´s Goldberg Variationen erstmals in Indien zu hören sein werden, erhalten Sie über Ariane Jablonka vom Klavierhaus Döll oder demnächst auf classicalmusicnow.org
Ich habe einen Traum von glücklichen Kindern, die miteinander musizieren. Dafür ist mir kein Weg zu weit. In Hannover habe ich einen Flügel gefunden, der in Indien Mädchen und Jungen für Musik begeistern soll – für Klänge, die sie so zuvor nie kannten. Chopin statt Sitar – für die meisten ist dies ganz neu, ganz anders und dabei doch immer sehr faszinierend. Musik verbindet Menschen über Kontinente hinweg. Musik bringt Glück und Bewegung. Auch davon träume ich: Mit meiner Stiftung möchte ich etwas bewegen. In den Herzen und auch in den Köpfen der Menschen. Deswegen lade ich diesen Flügel auch auf einen Lastwagen und fahre damit in die abgelegenen Orte. Bei der Hannover Messe war Indien gerade Partnerland. Ich träume davon, dass es auch jenseits der Wirtschaft Partnerschaften geben mag, die uns verbinden.

Timothy Marthand ist Schüler von Martha Argerich, Murray Perahia und Leon Fleischer gewesen und lädt gern weitere Unterstützer wie Martin Helmchen, Louis Lortie und Dirigenten nach Indien ein.

Timothy Marthand ist Schüler von Martha Argerich, Murray Perahia und Leon Fleischer gewesen und lädt gern weitere Unterstützer wie Martin Helmchen, Louis Lortie und Dirigenten nach Indien ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.