Ich habe einen Traum von glücklichen Menschen
Martina Bolte hat einen Raum in ihrer Wohnung als Treffpunkt hergerichtet. Foto: privat

Ich habe einen Traum von glücklichen Menschen

Zwei einfache Sätze haben mein Leben verändert: „Alles wird allein vom Geist erschaffen“ und „Was du tust, ist das, was du bekommst“. Ich hörte sie von der buddhistischen Meisterin Ji Kwang Dae Poep Sa Nim, der ich 1991 erstmalig begegnete. Ein Freund hatte mir von ihr erzählt und ich war damals sehr neugierig auf alles, was mir Antworten geben konnte auf die Frage nach dem Sinn des Lebens.

Martina Bolte möchte Menschen die Gelegenheit geben, an einem schönen Ort gemeinsam klar und glücklich zu werden. Foto: privat

Zu dem Zeitpunkt hatte ich schon viel ausprobiert, war zum Beispiel über glühende Kohlen gelaufen und hatte in Waldhütten geschwitzt. Aber erst die Begegnung mit meiner spirituellen Lehrerin Dae Poep Sa Nim und mit dem „Sozialen Buddhismus“ hat mir meine Fragen nach dem Sinn des Lebens beantwortet und mein Leben komplett umgekrempelt.

Ich lernte eine spirituelle Lehre und ganz konkrete Praxis für den Alltag, die mir half, mein eigenes Leben und Denken, meine Beziehungen und meine Arbeit neu zu sehen und mich entsprechend anders zu verhalten. Ich erkannte, dass ich selbst verantwortlich für mein Leben bin und dass ich das vom Leben zurückbekomme, was ich selber gebe. Alles ist miteinander verbunden und jeder Mensch ist in seinem Kern ein Buddha. Mit dieser Sicht verwandelte sich für mich die Welt, die ich vorher nur als leidvoll empfunden hatte, in eine Welt, die in Wirklichkeit voller Schönheit ist.

Nachdem ich viele Jahre regelmäßig in unserem Haupttempel auf Hawaii gewesen war und dort die Schönheit des Klosters mit den Altären und den goldenen Buddha-Statuen aufgesogen hatte, stand mein Traum fest: Ein Tempel mit einem Buddha in Hannover! Gesagt, getan. Ein großer Raum in meiner eigenen Wohnung wurde zum Dharmaraum (Dharma = die Lehre Buddhas) und ein goldener Buddha mit einem wunderschönen Lächeln kam zu uns nach Hannover, nachdem er eine weite Reise von Korea über Paris gemacht hatte. Er nahm seinen Platz auf dem Altar ein, frische Blumen rahmten ihn ein und der Tempel in den eigenen vier Wänden war geboren. Seitdem trifft sich unsere Gemeinschaft dort regelmäßig und wir praktizieren gemeinsam. Ich bin meiner spirituellen Meisterin sehr dankbar für ihr Mitgefühl und die inspirierende Weisheit, die mein Leben veränderte.

www.buddhismus-in-hannover.de 


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