Ich habe einen Traum von Kreativität

Ich habe einen Traum von Kreativität

Kai Schirmeyer vom [kre|H|tiv] Netzwerk
setzt auf Vielfalt und Inspiration

Kai Schirmeyer ist Projektleiter des [kre|H|tiv] Netzwerk Hannover e.V. Das von hannoverimpuls initiierte Netzwerk hat mittlerweile 300 Mitglieder und ist die Vertretung und das Sprachrohr für alle Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft aus der Region Hannover. Als solches vertritt es aktiv die Interessen der Mitglieder, um die Rahmenbedingungen für die gesamte Branche sowie deren Wettbewerbsfähigkeit positiv zu beeinflussen. Zudem soll die Wahrnehmung der Region Hannover als herausragender Kreativstandort verbessert werden.Quelle: Patrice Kunte

Kai Schirmeyer ist Projektleiter des [kre|H|tiv] Netzwerk Hannover e.V. Das von hannoverimpuls initiierte Netzwerk hat mittlerweile 300 Mitglieder und ist die Vertretung und das Sprachrohr für alle Akteure der Kultur- und Kreativwirtschaft aus der Region Hannover. Als solches vertritt es aktiv die Interessen der Mitglieder, um die Rahmenbedingungen für die gesamte Branche sowie deren Wettbewerbsfähigkeit positiv zu beeinflussen. Zudem soll die Wahrnehmung der Region Hannover als herausragender Kreativstandort verbessert werden.

Ich träume von einem Hannover, das nicht nur als „grüne Stadt“, „Fahrradstadt“, „Messestadt“ gesehen wird, sondern auch als „Kreativstadt“: Dort wo Neuartiges, Andersartiges entsteht. Wo mutige Ideen gesponnen werden. Wo Toleranz und Enthusiasmus selbstverständlich sind. Wo jeder erst einmal zuhört und auch bereit ist, den Blickwinkel zu ändern. Wo Vorhaben in die Tat umgesetzt werden, jeder sich engagiert und Unmögliches möglich gemacht wird. Wo sich Menschen jeden Tag dafür einsetzen, den Ort, an dem sie leben, noch ein bisschen schöner zu machen. Nachhaltige Stadtentwicklung kann nur Hand in Hand mit der Kreativwirtschaft funktionieren, kann nur dort erfolgreich sein, wo Menschen sich Gedanken machen über die Stadt, die sie lieben. Durch Kreativität kann auch den nicht so schönen Ecken neues Leben eingehaucht werden.

Das ist mein Traum von Hannover: Die Suche nach einer Neubestimmung des Ihme-Zentrums hat ein Ende. Der einstige Betonklotz am Bein der Stadtentwicklung ist das kreative Zentrum Hannovers. Und das nicht nur äußerlich! Sicher ist die ehemalige „Bausünde“ dank der Neugestaltung durch Designer, Licht- und Graffiti-Künstler aus der Skyline Hannovers nicht mehr wegzudenken. Doch auch in den Büros und Läden des 70er-Jahre-Baus pulsiert der kreative Geist: Eine lebendige Agenturszene hat sich hier angesiedelt und empfiehlt sich vernetzt den größten Unternehmen der Landeshauptstadt als Kreativschmiede. Längst bleiben die millionenschweren Marketingetats an der Leine beziehungsweise Ihme und werden nicht nach Hamburg, Düsseldorf oder München vergeben.
Gleich nebenan in einem ehemaligen Elektromarkt liegt ein Musikstudio, in dem hannoversche Musiker mit Gleichgesinnten, die als Flüchtlinge hier ihre neue Heimat gefunden haben, an gemeinsamen Songs arbeiten. Bessere Eingliederung dank kulturellen Austauschs – ein Konzept, das sich bewährt hat.

Und auf dem Trammplatz findet demnächst ein großes Konzert mit Künstlern aus aller Welt statt, so wie es zeitgleich in allen anderen UNESCO Cities of Music geschieht. Per Livestream kann das Programm weltweit im Internet verfolgt werden. Höhepunkt dabei wird die gemeinsame UNESCO-Hymne sein, die von hannoverschen Musikern extra für diesen Zweck komponiert wurde – ein Song, mit dem Hannover in der Welt gehört wird! Viele dieser Traumsequenzen sind auf einem guten Weg, Realität zu werden. Und das [kre|H|tiv] Netzwerk arbeitet bereits tatkräftig daran mit.

Bildquelle

  • Kai Schirmeyer: Patrice Kunte
  • KreHtiv-Netzwerk: Lukas von Loeper

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