Ich habe einen Traum von Wrestling

Ich habe einen Traum von Wrestling

Christian Eckstein ist Organisator der Wrestling Festivals im Hangar No. 5.

Ich sitze in der Umkleidekabine und schnüre meine Wrestling-Stiefel. 20 Paare von Ösen schauen mich an. Rechts und links. Ich schnüre und schnüre. Da höre ich Musik aus der bis zum letzten Platz ausverkauften Halle. Die Wrestling-Fans johlen und schreien. Ich merke, jetzt muss ich mich beeilen, sonst komme ich zu spät zu meinem Match. Da höre ich den Ringsprecher – er ruft mich zum Ring! Ich schnüre und schnüre, ich werde einfach nicht fertig. Der Ringsprecher ruft erneut meinen Namen … Ich schnüre und schn … Da wache ich auf! Zum Glück – nur ein böser Traum!

Christian Eckstein ist Organisator der Wrestling Festivals im Hangar No. 5. Sein Debüt im Ring feierte er bereits 1992. Der 43-Jährige leitet auch eine Wrestling Schule.

Christian Eckstein ist Organisator der Wrestling Festivals im Hangar No. 5. Sein Debüt im Ring feierte er bereits 1992. Der 43-Jährige leitet auch eine Wrestling Schule.

Im Jahr 1992 begann ich mit dem Wrestling Training. Als ich 1996 zum ersten Mal in Hannover ein Wrestling-Match bestritt, wusste ich noch nicht, welche großartige Erfahrungen und Erlebnisse ich vor mir hatte. Tolle Gagen, die Ambitionen hoch gesteckt. So ging es hinaus in die weite Welt zu vielen Abenteuern. Einen Monat Dubai, eine Woche Kenia, einen Tag Südkorea. Ein Ausschnitt dessen, was ich in den letzten 23 Jahren in meinem Beruf gesehen habe. Ich träume davon, noch viele weitere Länder zu besuchen.

Noch mehr aber träume ich davon, all das, was ich erlebt habe, und noch viel mehr, an Nachwuchs-Catcher weiter zu geben. Ihnen die Möglichkeiten zu eröffnen, in die Welt hinaus zu gehen und mit dem Sport, den sie lieben und leben, ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Im Nachwuchs liegt die Zukunft des Sportes! Ich finde, die Junior-Wrestler und Wrestlerinnen haben es verdient, gefördert zu werden!
Deshalb betreibe ich seit 15 Jahren in Hannover eine Wrestlingschule.
Wir trainieren Griffe und Würfe und Fallübungen, Kondition und Beweglichkeit. Es gehört viel Mut dazu, den Beruf eines Wrestlers ausüben zu wollen.
Einigen Nachwuchs-Wrestlern konnten wir schon den Weg in eine Karriere öffnen, sie haben in Deutschland, Europa, den USA oder Japan gekämpft.Wir trainieren weiter – Woche für Woche, in der Hoffnung, dass weitere Nachwuchs-Talente in den Profibereich aufsteigen und ihren Lebensunterhalt im Wrestlingring verdienen können. Und dass sie von da an immer schnüren und schnüren und schnüren … ohne Alpträume!

Mehr Träume von Hannovers Prominenten finden Sie auf der Themenseite Ich habe einen Traum von…

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