Zum Tanz in den Palast des Königs

Zum Tanz in den Palast des Königs

Heute Abend wird wieder der Opernball wie in „Tausendundeiner Nacht“ gefeiert

Von Heike Schmidt
Hannover. Mächtige lapislazuliblaue Pfeiler tragen den Palast des Königs. Von der meterhohen Decke hängen tropfenförmige Lampen. Der Tanzboden ist mit Arabesken bemalt. Die Musiker des Orchesters sitzen auf einem goldfarbenen Podest. Kein Zweifel: Wie befinden uns in der märchenhaften Kulisse von „Tausendundeiner Nacht“. Dieses Motto hat der Opernball in diesem Jahr – und ähnlich vielfältig wie die Geschichten, die einst Scheherezade dem König Schagryar erzählt haben soll, geht es auch an diesem Wochenende im Opernhaus zu.
Denn nicht nur auf der Haupt- und den beiden Nebenbühnen, sondern auch in den Foyers, den Gängen und den Sälen des altehrwürdigen Hauses lebt der Orient auf – wobei der Begriff Orient weit gefasst ist. Es handelt sich keineswegs nur um die arabische Kultur, der das Motto Tribut zollt. Der Orient im Opernhaus erstreckt sich bis nach Indien, die Seidenstraße entlang bis ins Reich der Phantasie.
Der Abend beginnt allerdings nahezu klassisch: Nachdem die Gäste über den roten Teppich geschritten sind, beginnt um 20 Uhr auf der Hauptbühne das große Opening, bei dem das Niedersächsische Staatsorchester unter der Leitung von Benjamin Reiners zu dem schon obligatorischen Einstimmungs-Film von Thilo Nass das Bacchanal aus der Oper „Samson und Dalila“ von Camille Saint-Saens spielen wird. Als Solisten werden Frank Schneiders, Ivan Tursic, Athanasia Zöhrer und Georg Hakobjan mit dabei sein, bevor 80 Debütanten der Tanzschule Bothe zum Triumphmarsch aus Verdis „Aida“ den Ball eröffnen werden. Danach können die Gäste nicht nur durch die Gänge wandeln, sondern sich auch im „Hamam“ frische Pasta gönnen, im „Garten Eden“ zwischen Granatäpfeln einen frischen Saft oder auch einen Sekt an der Bar trinken oder in der Shisha-Bar rauchen.
Für die opulente Ausstattung ist in disem Jahr wieder Anja-Katharina Lütgens mit ihrem Team zuständig gewesen, für den reibungslosen Ablauf sorgt „Miss Opernball“ Nicola Albrecht. Sie erhielten Unterstützung von Florist Achim Duda, der wieder einmal Tausende von Blumen zu kunstvollen Gestecken arrangierte. Er verarbeitete allein 2400 Orchideenrispen und 1100 Strelitzien. Einen entscheidenden Anteil daran, dass dieser Ball wieder zu einem Blickfang werden konnte, haben auch Wolfram und Sunna Nolte vom Unternehmen Lutzmann, Kerger & Traupe, das die großformatige Drucke beispielsweise der Wüstenlandschaft auf der linken Seitenbühne produzierte.
Mit dabei als einer der Hauptsponsoren ist in diesem Jahr wieder Uwe Klingenberg, der 1000 Design-Klassiker zur Verfügung stellte. Aber auch Unternehmen wie die Madsack Mediengruppe unterstützen den Ball, der als schönster im Norden gilt. Dementsprechend werden auch Verlagsleiter Günter Evert sowie der HAZ-Chefredakteur Hendrik Brandt und der Chefredakteur des Redaktionsnetzwerkes Deutschland, Matthias Koch, zu Gast sein. Erwartet werden auch der Chef der Herrenhäuser Gärten Ronald Clark, Üstra-Boss André Neiß, Jürgen Wache von Volksbank oder auch Polizeipräsident Volker Kluwe.
Eine eigene Loge hat auch der zweite Hauptsponsor Audi. Dort wird am heutigen Abend Jan Laubrunn, Geschäftsführer des Audi-Zentrums Hannover unter anderem NDR-Moderator Carlo von Tiedemann begrüßen. Doch auch alle anderen Besucher haben etwas von dem Engagament des Autoherstellers: Sie können sich in einer der 30 Audi-Limousinen nach Hause bringen lassen.
Es gibt für heute Abend noch Restkarten unter Telefon (0511) 9 99 9-0.

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