Endlich – es geht wieder los
Ist schon gut in Form: 96-Innenverteidiger Marcelo (links) stoppt im Geisterspiel gegen Werder Bremen Clemens Fritz. Foto: deisterpics

Endlich – es geht wieder los

Sonnabend Rückrundenstart gegen Schalke / Stojanovic-Transfer geplatzt

Hannover. Er war schon in Hannover – und musste wieder nach Hause in seine slowenische Heimat fliegen. Nach dem Medizincheck wollte der Fußball-Bundesligist Hannover 96 am Montag Petar Stojanovic als Neuzugang präsentieren – doch daraus wurde nichts. Die „Roten“ ließen den Transfer platzen – mit Stojanovic’ Club NK Maribor konnte man sich finanziell nicht einigen. „Wir konnten uns mit dem abgebenden Club nicht abschließend über den Transfer verständigen“, sagte 96-Sportdirektor Dirk Dufner. „Es ist bedauerlich, weil wir von Stojanovic sportlich absolut überzeugt waren.“ Stojanovic sollte am Sonnabend zum Rückrundenstart bei Schalke 04 im Kader stehen.
Dabei schienen die wichtigsten Eckdaten des Transfers geklärt: Der Slowene sollte einen Vertrag bis 2019 erhalten, Maribor 1,5 Millionen Euro bekommen und an einem späteren Weiterverkauf beteiligt werden. Doch das schien dem Club, der ursprünglich 4 Millionen Euro für den 19-Jährigen haben wollte, dann plötzlich doch zu wenig.
Stojanovic war vor allem als Alternative zu Hiroshi Sakai auf der rechten Abwehrseite gedacht. Der Japaner war zuletzt – auch beim 2:3 im Geisterspieltest gegen Werder Bremen eine der Schwachstellen der Mannschaft. Rätselraten um Leon Andreasen: Der Däne wäre gerne Sonnabend bei Schalke 04 dabei, doch daraus wird nichts, im Gegenteil: Wann der 31-Jährige wieder voll ins Training zurückkehren kann, ist derzeit ungewiss. Der Sehnenanrisses im hinteren Oberschenkel macht ihm weiterhin zu schaffen. Laut Trainer Tayfun Korkut habe sich eine Besserung eingestellt, aber „Leon ist immer noch nicht komplett schmerzfrei. Es zieht sich ein bisschen hin. Das passt weder ihm noch uns, aber das kann man nicht ändern.“ Mit dem Verletzungsproblem geht die Sorge um Andreasens sportliche Zukunf einher. Sein Vertrag bei den „Roten“ läuft im Juni aus. Bei 20 Pflichtspielen in dieser Saison würde er sich automatisch verlängern, doch mit jedem weiteren Spiel Zwangspause wird das fast unmöglich. Bislang spielte Andreasen sechsmal in der Bundesliga und einmal im DFB-Pokalwettbewerb.
Andre Hoffmann ist zuversichtlich: Der Mittelfeldspieler hatte sich zu Beginn der Saison einen Kreuzbandriss zugezogen. Der Augsburger Knie-Spezialist Ulrich Boenisch, der Hoffmann operiert hat, gab nun grünes Licht für einen gesteigerten Trainingsumfang. „Wir hoffen, dass er in einigen Wochen ins Mannschaftstraining einsteigen kann“, sagt Korkut. Bis dahin habe der 21-Jährige noch einiges aufzuarbeiten.
Am weitesten ist Artur Sobiech: Er hat nach seinem Syndesmoseanriss keine Schmerzen mehr und ist für das Schalke-Spiel ein Thema.
Die 96-Fans dürfen gespannt sein, was sich bis Sonnabend auf Schalke noch bewegt bei den Roten. Anpfiff gegen die Knappen ist um 15.30 Uhr.

Ist schon gut in Form: 96-Innenverteidiger Marcelo (links) stoppt im Geisterspiel gegen Werder Bremen Clemens Fritz. Foto: deisterpicsQuelle: deisterpics

Ist schon gut in Form: 96-Innenverteidiger Marcelo (links) stoppt im Geisterspiel gegen Werder Bremen Clemens Fritz. Foto: deisterpics

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