Holländer fliegen am Turm ein
Wer fällt zuerst? – Indianer Dennis Schütt (rechts) bedrängt Michael Budd von den Wedemark Scorpions. Foto: deisterpics

Holländer fliegen am Turm ein

Indians erwarten die Tilburg Trappers / „Hamburg-Wochenende“ für die Scorpions

HANNOVER (mk). Zehn Punkte aus den vergangenen  vier Spielen – passable zehn Punkte Abstand zum ersten Nicht-Play-off-Platz: Indians-Coach Freddy Carroll kann ein durchaus zufriedenstellendes Zwischenfazit ziehen und den Blick auch ein wenig nach oben richten. „Wir haben mit einem kleinen Kader Charakter gezeigt, jetzt kommt im Laufe der Woche der ein oder andere zuletzt verletzte Spieler zurück“, kündigt Carroll an. Der von Geschäftsführer David Sulkovsky angepeilte vierte Platz muss somit kein Traumschloss bleiben.
„Gerade zuletzt die drei Auswärtsfahrten in Folge zehren unter diesen Umständen natürlich an den Kräften, irgendwann ist der Akku dann leer“, hatte Carroll durchaus Verständnis dafür, dass in den letzten beiden Spielen dann nicht immer alles rund lief: „Die Jungs haben sich ihren freien Tag Anfang der Woche redlich verdient, jetzt können wir fokussiert und mit frischen Kräften wieder angreifen.“
Schon seit gestern ist der zuletzt angeschlagene Goalie Boris Ackers ins Training zurückgekehrt, sein Einsatz am Wochenende sollte absolut möglich sein. Möglich auch, dass schon heute ein neuer Kontingentspieler erstmals im Indians-Training aufläuft. Nach der muskulären Verletzung von Oliver Duris, der noch einige Wochen ausfallen wird, glühen derzeit die Telefonleitungen der sportlich Verantwortlichen am Pferdeturm. „Wir haben einige Kandidaten auf dem Zettel, aber wenn, dann muss es schnell gehen“, bestätigte Indians-Sprecher Jan Roterberg entsprechende Bemühungen: „Idealerweise sollte uns die Verstärkung schon am Freitag helfen können“. Dann stellt sich um 20 Uhr am „Turm“ mit dem holländischen Champion und aktuellen Tabellenzweiten, den Tilburg Trappers, ein weiterer Hochkaräter und attraktiver Gegner in Hannover vor.
Gegenüber der unnötigen Penaltypleite am letzten Wochenende in Halle und dem bis in die Schlussminuten erzitterten Sieg im „kleinen Derby“ gegen die Wedemark ist dann auch zwingend eine klare Leistungssteigerung nötig, soll die Erfolgsserie der Rothäute auch weiterhin anhalten. Am Sonntag wartet dann mit den Leipziger IceFightern ein weiteres Top-Team um die Mannen um Kapitän Sebastian Lehmann.
Für die am letzten Sonntag spielfreien Scorpions aus Langenhagen steht ein Hamburg-Wochenende vor der Brust. Nach dem Gastspiel der Crocodiles, dem aktuellen Tabellenletzten, am Freitag um 19:30 Uhr in der Langenhagener Eishalle, geht es für die Soccio-Schützlinge dann am Sonntag zum HSV an die Elbe.
Nur einmal ran müssen am Wochenende die Scorpione aus der Wedemark, die am Freitag ab 20 Uhr im Mellendorfer IceHouse die Schläger mit dem Tabellendritten Herner EV kreuzen werden.

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