Indians sind in der nächsten Runde und Goalie Ackers verlängert für ein weiteres Jahr
Wird auch in der kommenden Spielzeit am Pferdeturm das Tor hüten: Goalie Boris Ackers beim Freudentanz. Foto: deisterpics

Indians sind in der nächsten Runde und Goalie Ackers verlängert für ein weiteres Jahr

„Rothäute“ ziehen in die nächste Play-off-Runde ein / Scorpions im Sommerurlaub

HANNOVER (mk). Nahezu perfekt sind die Rothäute vom Pferdeturm in die erste Play-off-Runde gestartet. Dem hart erkämpften 3:1 im ersten Spiel gegen die Neuwieder Bären ließen die Carroll-Boys am Sonntag ein 4:2 in der Höhle der Bären folgen. Am Dienstag machten die Indians mit einem 3:1-Sieg nun einen Haken hinter die Runde und setzten sich mit einem „Sweep“ (die ersten drei Spiel gewonnen) für die nächste Runde durch.
Weniger glücklich lief es für die Scorpions aus Langenhagen, die dem Tabellenzweiten aus Tilburg zwar einen großen Kampf auf Augenhöhe lieferten, aber nach dem 3:7 und 0:1 am Sonntag im Heimspiel gestern bei Spiel drei bereits mit dem Rücken zur Wand standen und sich beim 0:6 in Tilburg in die Sommerpause verabschiedeten. Am Freitag, 18. März, findet die Scorpions-Saisonabschlussfeier in der Eishalle Langenhagen statt. Beginn ist um 19 Uhr.
Derweil fallen am Pferdeturm bereits die ersten Personalentscheidungen. Goalie Boris Ackers hat seine ursprünglichen Karriereplanungen verworfen und wird auch in der kommenden Saison das Indians-Tor hüten.
„Eigentlich wollte ich zum Saisonende die Schlittschuhe an den Nagel hängen und mich neuen Zielen abseits des Eises widmen“, so der 33-jährige Routinier: „Aber es macht einfach so richtig Spass. Wir spielen eine tolle Saison; das Team ist klasse. Und wenn im nächsten Jahr die Liga noch spannender wird, möchte ich gerne weiter ein Teil davon sein.“
Ein Sinneswandel, der der sportlichen Führung am „Turm“ mehr als recht kam. „Boris spielt eine Riesensaison“, lobt Coach Freddy Carroll: „Was kann uns da Besseres passieren, als dass er bei uns bleibt.“ Co-Trainer Tobias Stolikowski ergänzt: „Er ist nicht nur auf dem Eis, sondern auch in der Kabine immens wichtig für unser Mannschaftsgefüge.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.