Mit dem Rad raus in die Natur
Auf Tour in Frankreich: Die Concordia-Mitglieder zu Besuch beim Partnerclub in Rouen. Foto: Krahnert

Mit dem Rad raus in die Natur

Der Radsportverein Concordia blickt auf eine lange Tradition zurück / Ob Rennen oder Freizeittour: Für jeden ist es etwas dabei

Hannover. Draußen ist herrliches Wetter, ein Rundanruf genügt und schon sind ein paar begeisterte Radsportler dabei, in die wunderschöne Umgebung Hannovers zu fahren. Das Schöne am Radsportverein ist die Vielfalt. Hier fühlt sich jeder gut aufgehoben, angefangen von den Jüngeren, die noch Rennen fahren wollen, bis zu den Älteren die in verschieden großen Gruppen sich regelmäßig treffen.
Jeder kann mitfahren, und wem die einen zu schnell sind, der schließt sich einer anderen leistungsadäquaten Gruppe an. Alle zwei Wochen treffen sich die Radler im Vereinslokal Alexandria hinter dem Stadion; da werden Ausflüge, Rundfahrten, aber auch wichtige Vereinsinterna besprochen und von „Radabenteuern“ erzählt, sowie weitere Verabredungen getroffen.
An den Wochenenden gibt es die sogenannten RTF (RadTourenFahrten), das sind von verschiedenen Vereinen ausgerichtete Fahrten mit unterschiedlichen, leistungsgerechten Distanzen. Hier kann jeder sein eigenes Tempo fahren, allein oder mit dem Partner oder auch in größeren Freundesgruppen. Anschließend treffen sich die Radsportfreunde am Start/Ziel wieder und trinken noch einen Kaffee oder genießen den selbst gebackenen Kuchen.
Das schon legendäre Radrennen am Lindener Berg wird von Concordia organisiert. Wer nicht mitfährt, hilft bei der Organisation oder schaut einfach nur bei einem spannendem Rennen zu. Concordia-Mitglied und ein begeisterter Radsportfan ist Joachim Krahnert. „Ich bin meine erste City-RTF in Hannover gefahren. Eine Fahrt rund um und durch die Stadt. Der Start war am Neuen Rathaus. Die Motorradstaffel der Polizei hatte alles abgesperrt, so dass die über 200 Rennradfahrer ohne Unfall und Probleme zügig durchfahren konnten. Ein einmaliges Erlebnis!“, schwärmt Krahnert von seiner ersten RadTourFahrt.
Concordia hat einen französischen Partnerclub in Rouen in der Normandie. Krahnert war mit einer kleinen Abordnung des Clubs zu Besuch in Frankreich. „Alle konnten die herzliche Gastfreundschaft genießen und die Gegend auf unsren Rennrädern kennen lernen. Eine große Sache: Wir wurden sogar vom Bürgermeister begrüßt. In zwei Jahren kommen die Freunde zu uns nach Hannover“, freut sich Krahnert schon auf das Wiedersehen.
Was bleibt unter dem Strich: „Ich habe viele neue Freunde gewonnen, ich habe die Umgebung von Hannover auf mir noch unbekannten Wegen durchfahren, mein Bauch ist über zehn Zentimeter dünner geworden, meine Muskeln haben sich gestrafft und ich kann freie Zeiten endlich sinnvoll nutzen“, stellt Krahnert über die vielen Aktivitäten bei Concordia begeistert fest.
Sei über 100 Jahre besteht der Verein und wird auch noch viele Jahre weiter bestehen. Dafür sorgen die aktiven Mitglieder, die mit großem Einsatz und viel Freude dabei sind. jk/ck

Das ist der RV Concordia

Der Radsportverein Concordia ist im Jahr 1909 gegründet worden. Derzeit gibt es 140 Mitglieder. Sie sind in den Sparten Radtourenfahrten, Wanderfahrten und Rennradfahren aktiv. Die Mitgliedschaft pro Monat kostet 7 Euro (Familienbeitrag 9 Euro; Schüler, Jugendliche und Rentner zahlen 5 Euro). Wer gerne aufs Rad steigt, kann sich bei den Treffen immer montags in einer ungeraden Woche um 19.30 Uhr vor der Gaststätte des Sportvereins Alexandria (Stammestraße 104, 30459 Hannover) einfinden und an den Touren teilnehmen. Weitere Infos gibt es auf der Homepage unter:
❱❱ www.rv-concordia-hannover.de
Für weitere Fragen steht Michael Mücke unter Telefon
(0511) 8 44 14 88 oder (0511) 83 15 28 zur Verfügung. ck

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.