Platz sieben bei Schachjugendmeisterschaft für Johannes von Mettenheim

Platz sieben bei Schachjugendmeisterschaft für Johannes von Mettenheim

Willingen/Hannover. Gleich drei Spieler des Schachzentrums Bemerode sind bei der deutschen Jugendmeisterschaft in Willingen an die Bretter gegangen. Das beste Ergebnis schaffte Johannes von Mettenheim, der in der U10 nach elf Runden mit 7,5 Punkten auf Rang sieben landete.

„Er darf zufrieden sein“, meinte Trainer Friedmar Schirm. Ärgerlich – die ersten sechs haben die Chance bei der Weltmeisterschaft dabei zu sein. „In der ersten Turnierhälfte hat Johannes nicht so gespielt“, erklärte Schirm. Gute sechs Punkte holte Tim Sauer auf Platz 20 der 60 Teilnehmer. Als jüngerer Jahrgang hat er im kommenden Jahr eine Chance, sein Ergebnis zu verbessern.

Weil es im Hinblick auf die Qualifikation für die WM gerechter ist, spielten die Mädchen diesmal ein eigenes Turnier. Zufrieden durfte Katharina Bangiev sein, die mit 5,5 Zählern auf Platz 25 landete. Von Friedmar Schirm gab es ein dickes Lob für die Arbeit von Vereinstrainer Michael May: „Das ist bemerkenswert, was in Bemerode auf die Beine gestellt wird.“

Nicht zufrieden war Christian Polster (HSK Lister Turm). In der U 18 landete er mit fünf Punkten auf dem Platz zehn, hatte sich aber wesentlich mehr erhofft. „Die Konkurrenz in dieser Altersklasse ist aber sehr stark“, gab Schirm zu bedenken. Nach den dominanten Auftritten bei den Landesmeisterschaften agierte Polster diesmal unglücklich. „Er hat sich zweimal selbst ins Bein geschossen“, so Schirm. Ärgerlich: Ein Punkt mehr hätte Rang fünf bedeutet.

Nicht in Bestform präsentierte sich Jan Pubantz vom SK Ricklingen. Als amtierender deutscher Meister der U12 landete die Nummer 10 der Setzliste bei seinem ersten Start in der U14 mit 4,5 Punkten nur auf Rang 24. Vorentscheidend waren zwei frühe Niederlagen in den Runden drei und vier. „In der U14 hängen die Trauben letztlich auch höher“, sagte Schirm, der dennoch an seinen Schützling glaubt. „Das ist jetzt nicht das Ende der Karriere für Jan. Er wird im nächsten Jahr wieder auf sich aufmerksam machen.“

Nie in Tritt kam auch Vereinskamerad Leon Niemann, der die Titelkämpfe in der U12 mit 4,5 Zählern aus elf Runden unter 56 Teilnehmern auf einem enttäuschenden 50. Platz beendete.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.