Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton im Gespräch

Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton im Gespräch

Hannover. Das Handballjahr ist zu Ende, die TSV Hannover-Burgdorf ging nach dem 27:19 über Friesenheim in die Weltmeisterschaftspause. Recken-Geschäftsführer Benjamin Chatton nutzt die Zeit zum Entspannen und weilt derzeit im Skiurlaub. Mit hallo Wochenende sprach er über das zurückliegende Handballjahr und blickte zudem nach vorne.

Die bisherige Saison

Wir haben eine ordentliche Hinrunde gespielt. Aber wir haben viele Punkte auch nicht geholt. Da fallen mir besonders die Partien bei den Aufsteigern ein. 24:27 in Friesenheim und 29:32 in Erlangen. Auch das 27:29 in Wetzlar war unnötig. Es waren zu viele durchwachsene Leistungen dabei. Positiv waren sicherlich die letzten Minuten in Hamburg, als wir in der letzten Sekunde noch einen Punkt mitnehmen konnten. Das war aber auch sehr glücklich.

Platz acht

Dieser Platz ist sehr trügerisch. Es sind mehrere Mannschaften sehr eng beisammen. Da dürfen wir uns nicht hängenlassen. Ich warne davor, dass man sich auf dem Platz zufrieden zurücklehnt.

Die Schwachstellen

Wir müssen kompakter in der Abwehr sein. Und mehr Stabilität hineinbekommen. Das gelingt aber nur mit einem breiteren Kader. Es ist also wichtig, dass die Spieler in der Rückrunde vom Verletzungspech verschont bleiben.  Es sind meistens keine schwerwiegenden Verletzungen. Neuzugänge wird es deshalb auch nicht geben.

Die Neuen

Sven-Sören Christophersen und Kai Häfner haben sich sehr gut zurechtgefunden und haben sich sehr gut integriert. Sie sind in der kurzen Zeit zu echten Leistungsträgern gereift. Bei Olafur Gudmundsson ist eine Beurteilung aufgrund von Verletzungen noch nicht möglich.

Erwartungen für 2015

Zwischen Platz sieben und zwölf ist alles möglich. Ich hoffe auf einen einstelligen Platz. Wir haben aber viele Heimspiele gegen absolute Topmannschaften. Das bedeutet, dass wir auswärts konstanter auftreten müssen.

Die WM in Katar

Das junge deutsche Team muss eine Euphorie entwickeln und eng zusammenwachsen, um in Richtung Halbfinale blicken zu können. Positiv ist, dass die WM nun auf Sky zu sehen sein wird. Die haben bei den Übertragungen der Champions League gezeigt, dass sie ein hohes Niveau haben. Leider ist die Reichweite eine andere, als wenn es in ARD und ZDF übertragen wird. Ich bin in der ersten Turnierwoche in Katar, um Präsenz zu zeigen und Gespräche zu führen.

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