Seelzer Boxer wirft nichts um
BSK-Trainer Dmitri Schunk (links) und Leichtgewichtler Artjom Kotenov dürften auch nächste Saison wieder zusammenarbeiten.

Seelzer Boxer wirft nichts um

BSK: Trotz Sieg über den Meister Platz zwei nur knapp verpasst

Seelze (sdi). Trainer Arthur Mattheis ist wie vor den Kopf geschlagen gewesen. Da hatte der des BSK Hannover-Seelze mit dem Nordhäuser SV gar den deutschen Meister mit 12:9 geschlagen. Und dennoch reichte es nicht zu Platz zwei, weil Motor Babelsberg gegen den BC Straubing im Fernduell (13:6) noch überholte. Aufsteiger BSK fehlte nur ein Punkt. „Das wirft uns nicht um. Wenngleich ich zugeben muss, im ersten Augenblick wirklich sehr enttäuscht gewesen zu sein“, kommentierte der BSK-Vorsitzende und Coach Arthur Mattheis.

Mehr als 1000 Zuschauer sahen den Sieg der Seelzer im hannoverschen Autohaus Günther. Die Veranstalter mussten die rappelvolle Halle kurz vor dem ersten Kampf schließen. „Es ist erstaunlich, wie viel hier los ist. Das überrascht mich“, stellte Robert Stieglitz fest, der WBO-Weltmeister von 2013 im Halbschwergewicht lobte überdies das sportliche Niveau. Die große Resonanz sei sensationell, kommentierte Mattheis: „Es ist im Laufe dieser Saison immer mehr geworden. Auch das ist eine tolle Bestätigung unserer Arbeit. Und die ist noch längst nicht beendet.“ Am Tag nach dem großen Kampf hat sich das BSK-Team gemeinsam entspannt und schon erste Pläne geschmiedet. Abbas Baraou, der beste und beständigste Mann der abgelaufenen Saison, bleibt den Seelzern treu. Auch Leichtgewichtler Artjom Kotenov wird wohl aus seiner Heimatstadt Uljanowsk an der Wolga zurückkehren.

„Nordhausen und Babelsberg haben etliche Kräfte aus dem Ausland geholt, wir nur Artjom. Wir wollen uns auf jeden Fall gezielt verstärken“, sagt der BSK-Macher, der darüber hinaus das junge Team zusammenzuhalten gedenkt. „Wenn das gelingt, und da bin ich optimistisch, können wir nächste Saison einen Schritt weiter gehen. Wir träumen nach wie vor vom deutschen Meistertitel“, bekräftigt Mattheis.

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BSK-Trainer Dmitri Schunk (links) und Leichtgewichtler Artjom Kotenov dürften auch nächste Saison wieder zusammenarbeiten. Quelle: Foto: sdi

BSK-Trainer Dmitri Schunk (links) und Leichtgewichtler Artjom Kotenov dürften auch nächste Saison wieder zusammenarbeiten.

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