Showdown beim Derby am Pferdeturm
Kleines Familientreffen am Pferdeturm: Indians-Sürmer und Papa Sebastian Lehmann (links), Tochter Lia und Onkel Dennis Schütt (Indians-Verteidiger) nach dem 11:0-Sieg gegen Preussen Berlin auf dem Eis. Foto: deisterpics

Showdown beim Derby am Pferdeturm

Eishockey: Am 6. März sind die Scorpions im Kampf um die besten Play-off-Plätze zu Gast bei den Indians

HANNOVER (mk). Die ersten Entscheidungen sind gefallen, dennoch steht den Eishockeyfans aus der Stadt am kommenden Wochenende noch ein Herzschlagfinale beim Oberliga-Hauptrundenshowdown ins Haus.
Während die „kleinen“ Scorpions aus der Wedemark mit dem vorzeitigen Klassenerhalt das Erreichen des ausgegebenen Saisonzieles bereits feiern können, müssen die Indians und die Scorpions ihre Play-off-Platzierung im direkten Duell gegeneinander ausspielen. Das mit Spannung erwartete große Derby im Kampf um die besten Ausgangspositionen in der ersten K.o.-Runde steigt am Sonntag ab 19 Uhr am Pferdeturm, und große Emotionen und viel Zunder ist auf jeden Fall garantiert. Während für die Indianer mit aktuell 92 Zählern im Fernduell gegen die Tilburg Trappers (40 Spiele, 92 Punkte), die Saale Bulls aus Halle (41 Spiele, 91 Punkte) und dem Herner EV (40 Spiele, 90 Punkte) zwischen Platz zwei und fünf noch alles drin ist, haben die Langenhagener das Heimrecht in der ersten Runde durch das 1:6 am Sonntag in Neuwied auf jeden Fall schon verspielt.
„Wir sind natürlich immer heiß aufs Derby, müssen aber am Sonntag auf jeden Fall punkten, um dann eine Woche später mit Heimrecht in die erste Runde starten zu können“, geht es für Indians-Coach Freddy Carroll noch einmal um alles: „Auch das Prestige und das Selbstvertrauen, dass wir uns holen wollen, spielt in diesem Match natürlich eine große Rolle.“
Auf die zuletzt beim 11:0-Schützenfest gegen die Berliner Preussen noch gesperrt fehlenden Oliver Duris und Goalie Boris Ackers wird Carroll im Nachbarschaftsduell wieder zurückgreifen können; Nick Bovenschen, der gegen die Hauptstädter sein Comeback nach langer Verletzungspause gegeben hatte, muss sich das Spiel nach seiner Spieldauerstrafe 30 Sekunden vor dem Spielende allerdings von der Tribüne aus ansehen.
Für die Gäste geht es im Fernduell mit Neuwied lediglich noch um den sechsten oder siebten Rang in der Endabrechnung; ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden hannoverschen Teams in der ersten Play-off-Runde ist somit absolut noch im Bereich des Möglichen.
Mit dem Gastspiel in Erfurt und dem Match am Sonnabend um 18.30 Uhr im heimischen Mellendorfer IceHouse gegen den Hamburger SV verabschieden sich die Wedemarker Scorpions am Wochenende aus der Saison. Möglicherweise dürfen sich die Fans dabei auf ein ähnliches Eishockeyfest freuen, wie am letzten Sonntag, als das Team von Trainer Dieter Reiss beim 8:9 gegen die Black Dragons aus Erfurt ein wahres Torfestival auf das Eis zauberte.

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