Wasserball: Waspo 98 hat ein „Kanonenboot“
Alexander Radovic (Waspo, am Ball) will in das Hauptfeld der Champions League.

Wasserball: Waspo 98 hat ein „Kanonenboot“

„Alle Positionen sind wirklich top besetzt, das ist eine herausragende Mannschaft.“ Alexander Radovic, der neue wurfgewaltige Wasserballer der Waspo 98 Hannover, hat höchsten Respekt vor Primorje Rijeka. Ausgerechnet auf den Finalisten der Vorsaison treffen die Hannoveraner in der entscheidenden 3. Runde der Qualifikation zur Champions-League. Das Hinspiel in Kroatien steht am Sonnabend (19 Uhr) an.

„Ich denke schon, dass Primorje in diesen beiden Partien favorisiert ist. Es sind nur kroatische Nationalspieler im Team und mit Radu und Dedovic zwei exzellente Ausländer“, sagt Montenegriner Radovic (29), wohl wissend, dass Kroatien Weltmeister ist. Er ist gegen dessen Akteure oft genug selbst ins Wasser gestiegen. Überdies hat Primorje Rijeka jüngst beim Qualifikationsturnier der 2. Runde den deutschen Vizemeister ASC Duisburg mit 18:8 geschlagen. „Wir nehmen den Kampf dennoch an und schauen mal, was passiert“, sagt Radovic. Er verfügt über den härtesten und wohl auch präzisesten Schuss, den je ein Waspo-Spieler hatte – er ist sozusagen ein Ein-Mann-Kanonenboot. „Absolut irre, wie Alexander schießt“, lobt Vorsitzender Bernd Seidensticker.

Das Rückspiel steht am 17. Oktober im Stadionbad an. Das Hauptfeld der Champions League hat Waspo 98 noch nie erreicht, es wäre ein Riesenerfolg. Für den Verlierer des Duells geht es im Viertelfinale des Euro-Cups weiter.

 

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