Hannovers Freibäder und Badeseen laden zur Abkühlung ein
Im Naturbad Hainholz haben Groß und Klein Spaß. Foto: Theiß

Hannovers Freibäder und Badeseen laden zur Abkühlung ein

Gefühlt kommt es vielen seit Wochen in Sachen Wetter garantiert unglaublich warm vor, was doch eigentlich perfekt sein müsste für die Hannoveraner Freibäder. War der Sommer 2015 bislang aber wirklich so positiv? Nur bedingt, meint Udo Möller in seiner Funktion als Pressesprecher der Stadt Hannover. Die betreibt mit dem Lister Bad, dem Naturbad Hainholz und dem Misburger Freibad gleich drei hiesige Anlaufstellen für heiße Tage.
Das größte Freibad dieses Trios ist das zentral gelegene Lister Bad. Bei gutem Wetter bietet es bis zu 10.000 Besuchern Platz, die es sich auf den weitläufigen Wiesen bequem machen, die jeweils 50 Meter langen Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken nutzen oder vielleicht einen Sprung aus luftiger Höhe ins kühle Nass wagen können. Bekannt ist nämlich vor allen Dingen der imposante Sprungturm mit Ein- und Drei-Meter-Brettern sowie Fünf-, Siebeneinhalb- und Zehn-Meter-Plattformen. „Das ist unser Alleinstellungsmerkmal“, hält Bademeister Karsten Penkert mit berechtigtem Stolz fest. Und tatsächlich: Selbst bei bedecktem Himmel und wenigen Gästen tummeln sich zahlreiche Mutige rund um den Sprungturm. „Wir sind oft und gerne hier – hauptsächlich wegen des Sprungturms“, erzählen Joe und Leon bevor sie ganz locker ins Wasser hüpfen.
Ziemlich genau das Gegenteil zum Bad in der List stellt das Hainhölzer Naturbad dar. Klein (bei rund 1.500 Besuchern am Tag wird es eng), fein – und wie der Name schon sagt mit natürlichem Charakter. „Bei uns gibt es keine Chemie und kein Chlor. Die Wasseraufbereitung erfolgt natürlich“, berichtet Schwimmmeisterin Elke Steuer. Bis zum 31. Juli hatten sich 11.119 Besucher auf den Weg nach Hainholz gemacht, um sich täglich von 10 bis 19 Uhr unter alten Bäumen in den Schatten zu legen, Beach­volleyball zu spielen oder ein paar Bahnen durch das Becken mit Nichtschwimmer-Bereich zu ziehen. Aber: Das Wasser wird nicht beheizt. „Deshalb schließt das Hainhölzer Naturbad auch schon am 30. August“, so Möller.
Drittes Bad im Bunde – sogar eine Kombination aus Frei- und Hallenbad – ist das Schwimmbad in Misburg. Die Stadt Hannover hat das Bad erst übernommen und den Freiluft-Bereich am 1. Juli eröffnet. Seitdem verzeichnete man 8.275 Besucher. Die Besonderheit hier erläutert Udo Möller: „Das Misburger Freibad bleibt länger geöffnet. Da sich die Renovierungsarbeiten des Hallenbereiches verzögern, wollen wir damit einen Ausgleich schaffen.“
Da Hannover aber eine Stadt mit großer Freibad-Dichte ist, existieren noch weitere Alternativen. In Kleefeld gibt es beispielsweise das vom PSV Hannover betriebene „Annabad“, das dank historischen Charmes und idealer Lage viele als schönstes Freibad der Landeshauptstadt bezeichnen. Dazu kommen das Aegir Bad Ricklingen, das RSV-Bad Leinhausen und das Volksbad Limmer sowie einige Badeseen. rt

Öffnungszeiten ausgewählter Bäder:

  • Misburger Bad: Ludwig-Jahn-Straße 1, Montag bis Freitag 6.30 bis 20 Uhr, an Wochenenden von 8 bis 20 Uhr.
  • Hainhölzer Naturbad: Voltmerstraße 56, täglich von 10 bis 19 Uhr.
  • Lister Bad: Am Lister Bad 1, Montag bis Freitag, 6 bis 20.30 Uhr, an Wochenenden 8 bis 20.30 Uhr.
  • Kleefelder „Annabad“: Haubergstraße 17, Montag bis Freitag, 6 bis 20 Uhr, an Wochenenden 8 bis 20 Uhr.
  • Aegir Bad Ricklingen: Kneippweg 25, täglich von 9 bis 20 Uhr.
  • RSV-Bad Leinhausen: Elbestraße 39, täglich von 8 bis 19.30 Uhr.
  • Volksbad Limmer: Stockhardtweg 6, täglich von 7 bis 20 Uhr.

Bildquelle

  • service_Freibad_Hainholz: Theiß

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