Ich habe einen Traum von meiner Revue
Paul Harwin präsentiert die Revue „Vom Broadway zu den Champs Elysees“ – eine musikalische Reise der 60er Jahre von New York über London nach Paris.

Ich habe einen Traum von meiner Revue

Paul Harwin – Vollblutmusiker und Sänger aus Hannover – erfüllt sich einen lang gehegten Wunsch

Schon als Kind liebte ich Musik  über alles und träumte davon, später selbst Musiker zu werden. In mir wuchs der Wunsch, einmal eine eigene Revue auf die Bühne zu bringen. Jetzt ist es soweit: Morgen Nachmittag (9. Oktober) komme ich ab 16 Uhr ins Freizeitheim Döhren, um meine Revue „Vom Broadway zu den Champs Elysees“ vorzustellen. Gemeinsam mit meinen Musikern – mit dabei unter anderem Scorpions-Perkussionist Pitti Hecht – entführe ich in die Welt der Schlager von Frank Sinatra, Dean Martin, Louis Armstrong, Tom Jones, Gilbert Becaud und Edith Piaf.
Die grundsätzliche Idee zu der Show hatte ich schon länger im Kopf, ich machte ja schon Musik, als diese Lieder gerade brandaktuell waren. Zudem liegen mir alle diese Stücke auch stimmlich. Ich höre öfter und immer wieder gerne: „Vom Original kaum zu unterscheiden“.
Und ich habe noch aus einem anderen Grund Draht zu der Musik. Die Lieder stehen in Verbindung mit drei Städten, die ich selbst sehr gut kenne: New York London – wobei Tom Jones ja Waliser ist – und Paris. So war ich Anfang der 70er Jahre als junger Mann ein halbes Jahr in New York. Die Stadt hat mich damals, und auch noch heute, stark beeindruckt.
Schon lange vorher hatte ich begonnen, Musik zu machen. Mit 14 Jahren habe ich meine erste Schülerband gegründet. Wir spielten englische Lieder und sind durch Berlin getourt. Auch in Frankreich waren wir unterwegs. Gleich nach dem Abitur konnte ich dann in eine bekannte Berliner Band einsteigen, mit der wir dann in Deutschland vor allem in amerikanischen Klubs aufgetreten sind.
Nach meinem Aufenthalt in den USA folgten Wanderjahre durch Europa. Mit einer Tanzband bin ich in Östereich, der Schweiz und Frankreich aufgetreten. Danach war ich als „Alleinunterhalter“ auf Kreuzfahrtschiffen unterwegs. Von 1974 bis 1978 habe ich dann in Braunlage im Harz im neu eröffneten „Maritim Hotel“ als Barmusiker gearbeitet. 1979 kam ich dann in die Region Hannover und habe dort zwei Jahre später wieder eine Band gegründet, mit der wir deutschlandweit unterwegs waren. Mitte der 80er Jahre kamen die Kollegen dazu, mit denen ich noch heute zusammen spiele. Ich habe dann sowohl allein und auch mit der Band gespielt. Im Jahr 2000 durfte ich beim „Miami-Jazz-Floating-Festival“ bei Lou Donaldson und Lonnie Smith, zwei internationalen Jazzgrößen, mitsingen.
Seit 1997 bin ich auch der Sänger des Swing Orchester Hannover, einer 30-köpfigen Big-Band unter der Leitung von Volker Schulz. Vor wenigen Tagen war ich der offizielle Vertreter der Stadt Hannover im Rahmen der Städtepartnerschaft Poznan-Hannover beim Old Jazz Festival in Posen.
Vor knapp zwei Jahren habe ich dann begonnen, meine eigene Revue zu planen. Die Musik ist auf mich zugeschnitten. Ich habe meine persönlichen Lieblingslieder ausgewählt, aber auch darauf geachtet, dass sich die Lieder rhythmisch unterscheiden, damit keine Langeweile entstehen kann. Heute Nachmittag ist es soweit. Ich stelle im Freizeitheim Döhren das Ergebnis vor – meine eigene Revue. Für mich erfüllt sich ein Lebenstraum.

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