Immer mehr Funkmasten
Fotos: Pixabay; Bildmontage: Räuschel

Immer mehr Funkmasten

Voller Netzempfang und dennoch baut sich die angeforderte Webseite auf dem Smartphone nicht oder nur erschreckend langsam auf – dieses Szenario ist in Deutschland keine Seltenheit. Das bedeutet, die großen Netzbetreiber wollen ihre Sendemasten noch dichter stellen und die Strahlkraft verstärken. Obwohl fast jeder gerne mit dem Handy telefoniert oder sich mit dem Smartphone auch unterwegs gerne im Netz tummelt, bereiten die Mobilfunkstrahlen vielen Menschen große Sorgen.

Zwar geben die Bundesnetzagentur und etliche Wissenschaftler Entwarnung, doch ganz gesichert scheint es nicht, ob die Sendemasten nicht doch Schäden bei Mensch und Tier verursachen können. Gerade ist für Hannover eine Strahlenkarte vorgelegt worden. Die Einwohner der Landeshauptstadt wissen also, wo es am stärksten funkt. Prof. Matthias Hampe von der Ostfalia-Hochschule für angewandte Wissenschaften hat sich jetzt aufgemacht, diese Angaben zu überprüfen. Der gebürtige Burgwedeler fährt mit seinem Messmobil Straßenzüge in Großstädten ab und prüft im Detail, wie intensiv die Feldstärke an jedem einzelnen Ort ist. In Hannover ist er so weit wie sonst fast nirgendwo. „Nach den bisher festgestellten Ergebnissen werden die Grenzwerte überall in Hannover eingehalten“, sagt Hampe. In einigen Stadtteilen, zum Beispiel in Vinnhorst lagen die Werte aber nahe an der Oberkante.

Wie es in anderen Großstädten mit der Strahlung aussieht oder in kleineren Gemeinden, ist noch wenig erforscht. Gewiss ist aber, dass die Netzbetreiber ihre Anlagen weiter verstärken wollen. Nach übereinstimmenden Untersuchungen einschlägiger Internet-Magazine sind die Mobilfunknetze vor allem zu Stoßzeiten in deutschen Großstädten überlastet, was den Spaß am mobilen Surfen senkt. Besonders in den frühen Morgenstunden seien die Mobilfunknetze hoffnungslos überlastet, Surfen im mobilen Internet quasi nicht möglich. Die beiden Branchenriesen Vodafone und die Deutsche Telekom haben Besserung gelobt. Und das heißt: Sie wollen in den kommenden Monaten mit hohen Investitionen die Netze verstärken. Besserer Empfang, aber auch: noch mehr Strahlen.

Bereitet Ihnen die Strahlenbelastung durch Handys Sorge? (Umfrage/Fotos: Bärbel Triller)

Kim-Maja Patjens (19), Schülerin, Hannover: Ja, vor den Strahlen habe ich schon Angst. Es gibt Krankheiten, die durch Strahlen hervorgerufen werden können. Ich trage mein Handy nie am Körper oder lasse es nachts in der Nähe meines Bettes liegen.

Kim-Maja Patjens (19), Schülerin, Hannover:
Ja, vor den Strahlen habe ich schon Angst. Es gibt Krankheiten, die durch Strahlen hervorgerufen werden können. Ich trage mein Handy nie am Körper oder lasse es nachts in der Nähe meines Bettes liegen.

Michael Juretzko (51), Betriebswirt, Nienburg: Die Strahlenbelastung bereitet mir keine Sorge. Ich suche mir mein Handy auch nicht danach aus, ob es strahlungsarm ist oder nicht. Funktionalität ist für mich wichtiger.

Michael Juretzko (51), Betriebswirt, Nienburg:
Die Strahlenbelastung bereitet mir keine Sorge. Ich suche mir mein Handy auch nicht danach aus, ob es strahlungsarm ist oder nicht. Funktionalität ist für mich wichtiger.

Julia Günther (30), Angestellte, Hannover: Angst habe ich nicht, aber ich mache mir schon Gedanken wegen der Strahlenbelastung. Neue Handys sollen nicht mehr so stark strahlen, trotzdem schalte ich nachts mein Handy aus. Auch um mehr Ruhe zu haben.

Julia Günther (30), Angestellte, Hannover:
Angst habe ich nicht, aber ich mache mir schon Gedanken wegen der Strahlenbelastung. Neue Handys sollen nicht mehr so stark strahlen, trotzdem schalte ich nachts mein Handy aus. Auch um mehr Ruhe zu haben.

Christian Dörries (32), Angestellter, Einbeck: Nein, ich habe keine Bedenken. Ich bin quasi mit Mobilfunkgeräten aufgewachsen und ich kann keine gesundheitlichen Beschwerden feststellen. Solche Beschwerden sind mir auch aus meinem Bekanntenkreis nicht bekannt.

Christian Dörries (32), Angestellter, Einbeck:
Nein, ich habe keine Bedenken. Ich bin quasi mit Mobilfunkgeräten aufgewachsen und ich kann keine gesundheitlichen Beschwerden feststellen. Solche Beschwerden sind mir auch aus meinem Bekanntenkreis nicht bekannt.

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