Interview: Newcomerin Charlee im Gespräch
Die österreichische Newcomerin Charlee ist angetreten, den Dancefloor zu erobern. Mit „Boy Like You“, geschrieben von niemand geringerem als Chartbreakerin Ke$ha, schickt sich die 17-Jährige aus Berndorf bei Graz an, die Charts zu stürmen. Vor ihrem Auftritt bei The Dome 55 in Hannover traf sich hallo Sonntag-Redakteur Clemens Niehaus mit der quirligen Sängerin.
hallo Sonntag: Hallo Charlee, du hast ja auch mal in einer Castingshow mitgemacht, und bist dritte geworden. Was sagst du den Leuten, die jetzt gleich wieder sagen „ach, noch eine aus ‘ner Castingshow“?
Charlee: Na, Kiddy Contest sehe ich nicht als Castingshow. Da war ich zwölf und da haben ganz viele Kinder mitgemacht. Da gabe es fünf aus Östereich und fünf aus Deutschland und da hatten wir einen Auftritt, das war also nicht so casting-like, wie es eigentlich sonst im Fernsehen präsentiert wird. Das hat reisengroßen Spaß gemacht mit den ganzen Kids dort. Aber ich seh das eigentlich nicht als Castingshow an.
Du hast doch bestimmt auch früher die Bravo gelesen, wie ist das für dich, jetzt selber Thema in der Zeitschrift zu sein?
Ja, das is ein Wahnsinn. Ich habe mir jeden Mittwoch die Bravo gekauft und gelesn, was da so in der Welt abgeht. Und jetzt steh ich da selber drin – das ist schon sehr sehr cool.
War das damals schon ein Ziel für dich, da mal drinstehen zu wollen?
Ja *lacht* ich habe immer gesagt, das wäre auf jeden Fall mal soo cool, wenn ich irgendwann auch mal in der Bravo sein kann, so wie meine Vorbilder und Idole.
Welche Idole waren das denn?
Rihanna und Katy Perry, von denen lass ich mich beeinflussen, sag ich mal so. *lacht*
Und Ke$ha auch, oder?
Joa. *lacht*
Wie kam denn die Zusammenarbeit mit Ke$ha zustande?
Das kam durch die Plattenfirma. Die bekam den Song zugeschickt, der landete dann in einem Pool und da haben wir ihn dann entdeckt. Eine Hälfte des Albums kommt ja aus Graz, der andere Teil aus Amerika, Schweden, Spanien und so weiter. Und da war dann „Boy Like You“ dabei und da haben wir gesagt, der würde perfekt zu mir passen, von der Musik, vom Text, der passt einfach zu Charlee. Dann haben wir den Song aufgenommen und erst dann habe ich entdeckt, ‘hey, da steht ja Ke$ha‘. Wir wussten das also nicht von Anfang an – erst als er fertig war.
Habt ihr euch denn schon einmal getroffen?
Noch nicht. Aber sie soll jetzt im Winter wieder nach Deutschland kommen und da ist dann ein Treffen geplant.
Wie ist das für dich, einen solchen Star zu treffen?
Naja, natürlich freue ich mich, mit ihr auch über den Song quatschen zu können und so weiter und so fort, aaaber ich bin jetzt nicht so aufgeregt, dass ich sage ‘oh mein Gott, ich kann es nicht erwarten bis ich endlich Ke$ha treffe‘, so ist es nicht. Aber ich freue mich natürlich.
Was für ein Gefühl war das für dich „Boy Like You“ im Radio zu hören?
Waahnsinn. Wir sind erst letztens wieder vom Flughafen in Wien nach Hause gefahren und haben Ö3 angeschaltet und da hieß es dann ‘der nächste Song ist Charlee mit „Boy Like You“ – und da dachte ich so ‘juhuu‘. Da freut man sich natürlich riesig, besonders wenn man da so lange dran gearbeitet hat, um genau das zu erreichen. Und wenn der Song im Radio läuft oder auf VIVA und MTV gespielt wird, ist das ein wahnsinniges Gefühl.
Ist das komisch für dich, wenn du dich selber auf Video siehst?
Na, das ist jetzt gar nicht mehr so komisch. Es ist eher komisch für mich, wenn ich mich im Fernsehen reden höre, als wenn ich mich sehe und singen höre. Das bin ich schon etwas mehr gewohnt, aber wenn ich mich reden höre, dann denke ich immer ‘ohh gott‘. Das wird bestimmt auch noch in fünf Jahren so sein *lacht*
Welche Schlagzeile würdest du gerne über dich lesen?
Charlee Nummer 1 mit „Boy Like You“. Das wäre eine coole Schlagzeile – die ich gerne gerne lesen würde. Die hänge ich mir dann auch auf. *lacht*

