Ich habe einen Traum von Prävention

Ich habe einen Traum von Prävention

Karl Schilling vom TKH wünscht sich, dass die Menschen besser auf sich und ihre Gesundheit achten

 

Worüber denkt man eigentlich so nach? Worum sorgt man sich? Und wovon träumt man in unserem hektischen Alltag überhaupt noch? Machen wir uns nicht alle zu viele Gedanken über die weniger wichtigen, ja oft banalen Dinge des Lebens? Räume ich heute den Keller auf? Was kommt heute im Fernsehen? Habe ich alle whatsapp-Nachrichten schon beantwortet? Auch ich kenne all diese Gedanken und frage mich dabei, ob ich überhaupt mal über mich, meine Gesundheit, meine Familie und das Leben an sich nachdenke. Was nützen einem denn neueste Smartphones und Designerklamotten, wenn dafür in zehn Jahren mein erster Bandscheibenvorfall winkt. Oder das Knie mal wieder schmerzt, weil ich einfach nicht dazu komme, mich vernünftig zu bewegen und zu trainieren? Natürlich spielen auch psychische Belastungen, Arbeitsstress, Alltagshektik und permanentes Unter-Strom-stehen eine wichtige Rolle. Wohin soll der Weg also gehen? Ich träume von mehr Möglichkeiten, sich um sich selbst zu kümmern. Aktive Prävention zu betreiben, ganz egal ob Grundschulkind, junger Erwachsener, gestresster Endzwanziger, Rentner oder Patient in der Rehabilitation.

Schilling, TKH

Karl Schilling ist Geschäftsführer für die Bereiche Ganztagsschulen und das TKH Studio beim Turn Klubb Hannover (TKH).

Kinder bewegen sich von ganz allein, das ist ein Grundbedürfnis. Laufen, hinfallen, aufstehen, weitermachen, ausruhen, essen und schlafen. Alles läuft automatisch. Der Körper gibt schon Bescheid, was er braucht. Dann kommt die Schulzeit, alles läuft rasend schnell. Studium, Ausbildung, Job, der reinste Zeitraffer. Und irgendwann fällt einem auf, dass man nicht auf seinen Körper geachtet hat. Nicht gut geruht und erholt hat von den ganzen Anstrengungen des Lebens.

Dabei ist das doch so einfach. Möglichkeiten zum Sporteln sind doch überall. Einfach Schuhe an und loslaufen zum Maschsee, Drahtesel schnappen und ab in den Deister. Oder warum nicht mal in den nächsten Sportverein schauen? Zusammen macht Bewegung doch noch mehr Spaß. Die Sportvereine Niedersachsens sind vielfältig geprägt und tragen durch ihre Struktur Bewegung, Sport und Spaß in alle sozialen Schichten und Altersklassen.

Wie wir unsere Zukunft gestalten, mit unserem Körper und Geist umgehen, bleibt trotz allem doch nur uns überlassen. Und vielleicht sollten wir die Welt auch hin wieder durch die Augen eines Kindes sehen, innehalten und auf das hören, was unser Inneres uns leise zuflüstert.

 

 

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