Redakteur Christian Kaufer fährt mit dem Rad zur Arbeit
Wochenblatt-Redakteur Christian Kaufer fährt jeden Tag mit dem Rad zum Madsack-Haupthaus in Kirchrode. Foto: Niehaus

Redakteur Christian Kaufer fährt mit dem Rad zur Arbeit

In unserer Serie „Mit dem Rad zur Arbeit“ stellen wir heute unseren Redakteur Christian Kaufer vor, der jeden Tag mit dem Rad zur Redaktion kommt.

Die 84 Fahrradstellplätze vor dem Haupthaus von Madsack in Kirchrode sind oft alle besetzt, weiß Wochenblatt-Redakteur Christian Kaufer. Auch er stellt dort jeden Morgen sein Rad ab. Vom Kronsberg aus radelt er etwa vier Kilometer bis zur August-Madsack-Straße.
„Für den Weg lohnt es sich kaum, den Wagen anzuschmeißen. Auf der Strecke läuft er ja nicht mal richtig warm“, sagt Kaufer. Er sei schon immer mit dem Rad zur Arbeit gefahren – auch als er noch einen wesentlich längeren Arbeitsweg hatte. „Eine Zeit lang bin ich hin und zurück jeweils elf Kilometer gefahren“, erinnert er sich.
Dass er auf das Auto verzichtet, hat viele Gründe. „Mit dem Rad geht es viel schneller; mit dem Auto steht man morgens an fast jeder Ampel im Stau. Außerdem ist es günstiger und ökologischer“, betont unser Sport-Redakteur. Besonders praktisch sei das Rad, wenn er Termine in der Stadt habe. „Die nervige Parkplatzsuche bleibt mir dann erspart“, so Kaufer.
Mit Funktionskleidung ist er bestens ausgestattet: „Ich kleide mich so, dass ich der Witterung trotzen kann.“ Auch Kälte und Regen halten ihn nicht vom Radfahren ab. „Nur wenn es schon morgens richtige schwül ist, macht mir die Fahrt nicht so viel Spaß“, gibt er zu.
Sein Gepäck verstaut er im Fahrradkorb. Ein Rucksack auf dem Rücken würde ihn stören. „Meinen Körper möchte ich gern von Ballast frei halten. Ich fühle mich einfach sicherer, wenn ich mich frei bewegen kann“, erklärt er.

Sicherheits-Mitarbeiter Ralf Schäfer hat das Pannen-Set immer griffbereit. Foto: Haak

Quelle: Haak

Sicherheits-Mitarbeiter Ralf Schäfer hat das Pannen-Set immer griffbereit. Foto: Haak

Zusätzlich zu den überdachten Abstellmöglichkeiten gibt es bei Madsack für Mitarbeiter, die mit dem Rad kommen, auch Duschen und Umkleiden. Wer einen längeren Arbeitsweg mit dem Rad bewältigt und verschwitzt in der August-Madsack-Straße ankommt, kann sich also erst einmal frisch machen und die sportliche oder wetterfeste Fahrradbekleidung gegen Anzug und Krawatte tauschen.
Direkt an der Parkplatzeinfahrt gibt es beim Pförtner ein Service-Kit: Flickzeug, Inbusschlüssel und eine große Luftpumpe. „Die Radfahrer wissen, dass sie das hier bekommen, wenn sie mal eine Panne haben“, so Sicherheitsmitarbeiter Ralf Schäfer. Etwa sechs mal im Monat werde das Pannen-Set verlangt, schätzt er.

Die anderen Artikel unserer Serie lesen Sie auch auf unserer Themenseite.

Bildquelle

  • rad_pfoertner: Haak

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.