Schwedens König will nicht baden
Der Umwelt zuliebe, so wurde König Carl XVI. Gustaf zu Beginn der Woche zitiert, würde er am liebsten alle Badewannen verbieten lassen. Foto: Imago

Schwedens König will nicht baden

Es klang zuerst wie eine Zeitungsente. Die Schweden lachten und mit ihnen ganz Europa – und am Ende machte der König einen halben Rückzieher. Der Umwelt zuliebe, so wurde König Carl XVI. Gustaf zu Beginn der Woche zitiert, würde er am liebsten alle Badewannen verbieten lassen. Aber dann wurde den Lesern der Zeitung „Svenska Dagbladet“ rasch klar, dass ihr König sie nicht zu Schmutzfinken machen, sondern dass er sie zum Energiesparen durch „Duschen statt Baden“ aufrufen wollte. Energiesparen wird auch ein Hauptthema auf der UN-Klimakonferenz sein, die am kommenden Montag in Paris beginnt. Eine der Kernfragen lautet dort: Wie kann jeder Einzelne zum Energiesparen beitragen, dem Klima zuliebe?

Vorsichtshalber ließ das Königshaus noch nachtragen, der Kommentar des Monarchen sei natürlich „leicht scherzhaft“ gemeint gewesen: „Aber es liegt ein Funken Wahrheit darin. Die kleinen Details haben einen enormen Effekt.“ Kurz vor dem Interview hatte der König sein Bad an einem Ort nehmen müssen, an dem es keine Dusche, sondern nur eine Badewanne gegeben habe. „Das hat soviel Wasser und Energie verbraucht. Es ist mir so klar geworden, dass es nicht klug ist, dass ich das hier machen muss. Ich habe mich richtig geschämt.“

Was allmählich auch den Adelskreisen dämmert, wissen die Normalbürger schon lange. Der sparsame Umgang mit Wasser wird ihnen in trockenen Zeiten schon mal amtlich verordnet. So zum Beispiel, als in diesem Sommer in einigen Landkreisen Rasensprengen und Autowaschen verboten wurden. Mehr oder minder sanft werden wir zum Energiesparen gedrängt: die alten Glühbirnen werden aus dem Verkehr gezogen zugunsten der Sparlampen. Hausverkäufer müssen ihre Immobilie seit einiger Zeit energetisch bewerten lassen.

Andererseits: Wer der Bürger beim Energiesparen hinters Licht führt, zum Beispiel mit falschen Abgas- und Verbrauchswerten, kommt nicht ungeschoren davon. Volkswagen lässt grüßen. Auch darüber wird bei der UN-Klimakonferenz gesprochen werden: Energiesparen mag mühsam sein, wenn der Klimawandel nicht gestoppt wird, kann es freilich sehr teuer werden.

Ist es Ihnen wichtig, Energie zu sparen? (Fotos/Umfrage: Franka Haak)

Alicia Hoffmann (27), Grafik-Designerin: Es ist mir wichtig, Energie zu sparen – das tue ich auch für mein Gewissen. Die Ressourcen werden knapp. Wir sind es auch den nachfolgenden Generationen schuldig, schonend damit umzugehen. Ich beziehe Ökostrom und fahre Rad.

Alicia Hoffmann (27), Grafik-Designerin:
Es ist mir wichtig, Energie zu sparen – das tue ich auch für mein Gewissen. Die Ressourcen werden knapp. Wir sind es auch den nachfolgenden Generationen schuldig, schonend damit umzugehen. Ich beziehe Ökostrom und fahre Rad.

Murat Yilmaz (34), Produktionsfachkraft: Es ist wichtig, weil die Ressourcen endlich sind. Wenn wir Energie sparen, haben wir länger etwas davon. Ich achte zu Hause darauf, Lampen mit Dimmer zu verwenden, um nicht immer die volle Wattzahl zu verbrauchen.

Murat Yilmaz (34), Produktionsfachkraft:
Es ist wichtig, weil die Ressourcen endlich sind. Wenn wir Energie sparen, haben wir länger etwas davon. Ich achte zu Hause darauf, Lampen mit Dimmer zu verwenden, um nicht immer die volle Wattzahl zu verbrauchen.

Nadine Nentwich (21), Studentin: Es ist mir wichtig, Energie zu sparen. Der Umwelt zu Liebe sollten wir nicht unnötig Energie verschwenden. Ich achte darauf, das Licht auszumachen, wenn ich einen Raum verlasse und lasse den Fernseher nicht auf Stand-by laufen.

Nadine Nentwich (21), Studentin:
Es ist mir wichtig, Energie zu sparen. Der Umwelt zu Liebe sollten wir nicht unnötig Energie verschwenden. Ich achte darauf, das Licht auszumachen, wenn ich einen Raum verlasse und lasse den Fernseher nicht auf Stand-by laufen.

Maximilian Cim (60), Projektmanager: Es ist mir wichtig, Umwelt und Klima zu schonen. Ich versuche, nicht zu oft das Licht anzulassen und schalten den Hauptschalter des Fernsehers aus. Wenn ich ein eigenes Haus hätte, würde ich auch Solarzellen aufs Dach bauen.

Maximilian Cim (60), Projektmanager:
Es ist mir wichtig, Umwelt und Klima zu schonen. Ich versuche, nicht zu oft das Licht anzulassen und schalten den Hauptschalter des Fernsehers aus. Wenn ich ein eigenes Haus hätte, würde ich auch Solarzellen aufs Dach bauen.

Rosel Backhaus (58), Kosmetikerin: Ich habe einen Boiler, sodass ich das Wasser nur heize, wenn ich es beispielsweise zum Duschen brauche. Außerdem ziehe ich die Stecker der Stand-by-Geräte raus, wenn ich länger weg bin und lasse das Licht nicht an.

Rosel Backhaus (58), Kosmetikerin:
Ich habe einen Boiler, sodass ich das Wasser nur heize, wenn ich es beispielsweise zum Duschen brauche. Außerdem ziehe ich die Stecker der Stand-by-Geräte raus, wenn ich länger weg bin und lasse das Licht nicht an.

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