Alles im Plan. In Pattensen wird Richtfest für das neue Rathaus gefeiert / Schumann verteidigt Neubau
Beifall nach dem Richtspruch: Offenbar gibt es in der Pattenser Verwaltung nicht nur „Berufskritiker“. Foto: Schunk

Alles im Plan. In Pattensen wird Richtfest für das neue Rathaus gefeiert / Schumann verteidigt Neubau

Pattensen (rks). Die gute Nachricht vorweg: Der Bau des neuen Rathauses der Stadt Pattensen liegt sowohl zeitlich als auch als finanziell im Plan. Im April 2018 werden 80 der insgesamt 110 Mitarbeiter der Stadt in den drei an der Göttinger Straße entstehenden Gebäudeteilen neue Büros beziehen – die bisherigen Verwaltungsstandorte Auf der Burg und an der Walter-Bruch-Straße werden verkauft, der Mietvertrag für die Räume an der Ludwig-Erhard-Straße gekündigt.

Ramona Schumann nutzte das Richtfest in der vergangenen Woche nicht zuletzt dazu, den „Berufskritikern unter uns“ entgegen zu treten. Der rund sieben Millionen Euro teure Neubau, so die Pattenser Bürgermeisterin, falle aus ihrer Sicht weder „zu groß“ noch „zu pompös“ aus. Die sich städtebaulich gut in die Umgebung einfügenden Gebäudekörper seien unter Verzicht auf manches, was wünschenswert gewesen wäre – im Gegenteil – ganz auf Funktionalität ausgelegt.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Alternative zu einem Neubau in einer kostspieligen Sanierung des alten Rathauses Auf der Burg bestanden habe, habe allein dieser die Chance geboten, die große Mehrheit der Mitarbeiter an einem modern ausgestatteten Standort zusammen zu führen. Davon profitierten – Stichwort „kurze Wege“ – nicht allein die Mitarbeiter, sondern auch die Bürger der Stadt.

Halte man sich dann noch vor Augen, dass die Stadt – etwa durch niedrigere Energiekosten, den Wegfall der Mietzahlungen und die beabsichtigte Verkleinerung des Fuhrparks – eine ganze Reihe von Einsparungen erziele, dann, so die Pattenser Bürgermeisterin, könne man sagen, dass sich der Neubau im Grunde selbst trage.

„Wir werden uns alle umstellen müssen“, sagte Schumann am Ende ihrer Rede vor rund 150 geladenen Gästen und sprach damit die Mitarbeiter der Stadtverwaltung an. „Lassen sie uns alle die Chance ergreifen, zu zeigen, dass wir ein schlagkräftiges Team sind. Und freuen sie sich auf den nächsten April. Dann wollen wir nämlich zusammen ziehen.“

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