Austausch der Erfahrenen. Zehnköpfige Delegation aus Laatzen besucht den „Frühling an der Neiße“
Deutsch-polnischer Austausch auf kommunaler Ebene: Gubins Bürgermeister Bartłomiej Bartczak und sein Gubener Amtskollege Fred Mahro im Kreis der Laatzener Delegation.

Austausch der Erfahrenen. Zehnköpfige Delegation aus Laatzen besucht den „Frühling an der Neiße“

Laatzen/Guben/Gubin. Die Teilnahme an dem alljährlich von den Partnerstädten Guben und Gubin gefeierten Fest „Frühling an der Neiße“ ist für die Laatzener mittlerweile fast eine Selbstverständlichkeit. Neu war in diesem Jahr die Zusammensetzung der Delegation die sich Mitte Mai unter der Leitung des Bürgermeister Jürgen Köhne vertretenden Ratsherrn Ralf Wetzel auf den Weg in die deutsch-polnische Doppelstadt gemacht hatte. Ihr gehörten – anders als in den Jahren zuvor – in diesem Jahr nicht nur Mitglieder des Seniorenbeirates, sondern darüber hinaus auch Vertreter des Projektes „Begegnung der Senioren aus Gubin, Guben und Laatzen“ an – unter ihnen Ehrenamtliche aus den Reihen des Handwerkerdienstes, der Wohnberater und des Kuratoriums des Stadthauses sowie Mitglieder der lokalen Agenda 21-Gruppe und des Laatzener Schachvereins.

Eine Konstellation, die aus Sicht des ehemaligen Vorsitzenden des Laatzener Seniorenbeirates, Klaus-Dieter Meyer, eine echte Bereicherung für den sich im Rahmen einer eigens angesetzten Konferenz vollziehenden Austauch zwischen den Senioren der drei beteiligten Städte darstellte. Auf diesem Weg, so Meyer, hätten aus dem Teilnehmerfeld heraus die Erfahrungen mehrerer in Laatzen ehrenamtlich tätiger Gruppen in die Gespräche eingebracht werden können. Ein nicht zu unterschätzender Gewinn für die Städtepartnerschaften insgesamt, wie Meyer befand.

Zu den Höhepunkten der dreitägigen Reise nach Guben und Gubin zählte ferner die Enthüllung der dritten, von dem Essener Künstlers Thomas Rother geschaffenen Grenzrose auf der Gubiner Theaterinsel. Die aus Stahl gefertigten Rosenskulpturen sollen die Erinnerung an die Opfer des Zweiten Weltkrieges wachhalten, zugleich aber auch unter dem Motto „Blumen statt Waffen“ als Zeichen der Versöhnung verstanden werden. Für ihre Enthüllung bewusst ausgewählt worden war der 15. Jahrestag des Beitritts Polens zur Europäischen Union: der 18. Mai. red

Bildquelle

  • : privat

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