CDU fordert nach Überfall verstärkte Überwachung. Polizei stuft Bereich um den Leineplatz als bislang nicht auffällig ein
Ein gewisses Gefühl der Unsicherheit ist immer vorhanden: Auffälligkeiten hinsichtlich krimineller Aktivitäten weist die Grand-Quevilly-Passage laut Polizei jedoch nicht auf.

CDU fordert nach Überfall verstärkte Überwachung. Polizei stuft Bereich um den Leineplatz als bislang nicht auffällig ein

Laatzen. Laatzens CDU nimmt den am Dienstagabend vergangener Woche (28. Juni) erfolgten Raubüberfall von drei Jugendlichen auf eine 76 Jahre alte Frau zum Anlass, sich für mehr Personenkontrollen im Bereich der Grand-Quevilly-Passage auszusprechen. „Das Niedersächsische Sicherheits- und Ordnungsgesetz hält dafür eine Rechtsgrundlage bereit, also muss das in diesem Bereich erfolgen“, erklärte der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Paul Derabin.

Die Sicherheit der Menschen, so der CDU-Politiker weiter, sei ein wichtiger Faktor für das Lebensgefühl in Laatzen. „Gerade im Umfeld des Leine-Centers sollten die Menschen nicht fürchten müssen, von aggressiven Jugendlichen angegangen zu werden.“ Das könne und wolle man nicht hinnehmen, so Derabin. Die Stadt müsse jetzt prüfen, ob in der Unterführung eine Kamera angebracht werden könne. Außerdem sei der Einsatz eines Streetworkers denkbar, um die Situation rund um das Leine-Center dauerhaft unter Kontrolle zu bringen.

Tatsächlich hat die Polizei ihren Streifendienst im Bereich des Leineplatzes unmittelbar nach dem Raubüberfall intensiviert – unabhängig von der Tatsache, dass der Bereich bislang nicht als auffällig gilt. Laut Laatzens Kommissariatsleiter Roland Einbrodt sei im Bereich des Leineplatzes und der Grand-Quevilly-Passage in den Jahren 2016 und 2017 je ein Körperverletzungsdelikt, aber kein einziger Raub registriert worden. Selbst stadtweit habe es im laufenden Jahr bis zur aktuellen Tat keinen einzigen Raubüberfall gegeben. red

Bildquelle

  • : Johannes Dorndorf

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