HIPPY macht Lust auf die Schule. Vor einem Jahr startete das Vorschulangebot der AWO in Hemmingen
Ihre Bilanz fällt positiv aus (von links): Nurcan Kuru, Ayten Baldede und Diana Sandvoß berichteten über die Erfahrungen mit dem Programm HIPPY in Hemmingen.

HIPPY macht Lust auf die Schule. Vor einem Jahr startete das Vorschulangebot der AWO in Hemmingen

Hemmingen. Die Bilanz nach einem Jahr fällt überwiegend positiv aus: Vor einem Jahr ist in Hemmingen das Programm HIPPY (Home Instruction for Parents of Pre-school Youngsters, etwa: Heimunterweisung für Eltern von Vorschulkindern) gestartet. Ein erstes Fazit zogen jetzt Nurcan Kuru, HIPPY-Koordinatorin bei der AWO Region Hannover, Diana Sandvoß, die Koordinatorin des bei der Stadt angesiedelten Hemminger Bündnisses für Familie, und Ayten Baldede, die gemeinsam mit ihrer Tochter an dem Programm der AWO-Familienbildung teilgenommen hat.

Das Programm, das darauf abziele, die Eltern-Kind-Beziehung zu stärken und die Kinder auf die Schule vorzubereiten, sei in Hemmingen sehr gut angenommen worden, brichtete Kuru. HIPPY, so die Programm-Koordinatorin, fördere neben der sprachlichen Entwicklung auch die kognitive, die emotionale und motorische Entwicklung der Kinder. Mit Hilfe von Lern- und Spielmaterialien würden die Kinder auf die Schule vorbereitet – und zwar von ihren Eltern, die einmal pro Woche Besuch von einer HIPPY-Mitarbeiterin erhielten, um sich von diesen mit den Lernmaterialien vertraut machen zu lassen.

Ihrer Tochter und ihr habe die Teilnahme viel Freude bereitet, berichtete Ayten Baldede. „Masal war sehr aktiv und konnte sich noch nicht so gut konzentrieren – durch das Programm wurde sie mit kleinen Aufgaben sehr gut an die Schularbeit herangeführt“, so die Arnumerin. „Es hat Masal so großen Spaß gemacht, dass sie sich täglich mehr als die vorgesehene Zeit mit den Lernmaterialien beschäftigen wollte. Sie hat sie sogar mit in den Urlaub genommen.“ Das Programm habe das Selbstvertrauen ihrer Tochter gestärkt und ihr die Angst vor der Schule genommen.

Nach Informationen von Diana Sandvoß sind alle Plätze für den im Herbst startenden Jahrgang bereits belegt. Interessierte könnten sich jedoch bereits jetzt für das nächste Jahr anmelden. „Allerdings unter Vorbehalt, da die 100-prozentige Finanzierung durch die Region Hannover zunächst nur für drei Jahre gesichert ist. Danach müssen wir schauen“, so Sandvoß. red

Bildquelle

  • : AWO Region Hannover

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