Limmerstraße – Marktplatz – Lindener Berg.  GiG-Radler auf Tour durch Hannover-Linden
Zeigten sich beeindruckt: die GiG-Radler vor dem Zugang zur Volkssternwarte auf dem Lindener Berg.

Limmerstraße – Marktplatz – Lindener Berg. GiG-Radler auf Tour durch Hannover-Linden

Laatzen/Hannover. 19 Teilnehmer zählte die Tour, die die Radgruppe des Vereins Gewinnen in Gesundheit (GiG) dieser Tage an der Ihme entlang nach Hannover, genauer nach Linden führte. Über die berühmte Dornröschenbrücke ging es am Kulturzentrum FAUST vorbei zur Limmerstraße, weiter zum Marktplatz und schließlich zum Lindener Berg. „Dabei fiel auf“, fasst der GiG-Vorsitzende Günther Meyer seine Eindrücke zusammen, „dass Kneipen, Bistros, Cafés, Studenten, Lebenskünstler und jede Menge Multikulti in Linden in einer Dichte anzutreffen sind wie in keinem anderen Stadtteil Hannovers.“

Erste Station der Tour, war das in einem ortstypischen Hofgebäude untergebrachte Buchdruck-Museum. Der Freundeskreis der Schwarzen Kunst nahm die Radfahrer mit auf eine Reise von der Entwicklung des Buchdrucks bis in die Gegenwart, in der digitale Techniken zahlreiche Berufszweige aus der Druckvorstufe und dem Druck verdrängt haben.

Auf dem Lindener Berg öffnete dann die Volkssternwarte ihre Tore für die Radler aus Laatzen. „Bei klarem Himmel“, schreibt Meyer, „konnte die Sonnenoberfläche durch ein Teleskop beobachtet werden.“ Auch seien Informationen zur Astronomie, zur Einsteinschen Relativitätstheorie und zum Werdegang der hannoverschen Geschwister Herschel von den Teilnehmern mit großem Interesse aufgenommen worden. „Raum und Zeit in einem unendlichen Universum“, so Meyer, „ließen alles irdische Handeln für einen Moment unbedeutend und dumm erscheinen.“ rks

 

Bildquelle

  • : privat

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