Kleines Fest im Großen Garten

Mehr Künstler, mehr Bühnen und ein Mix aus alten Bekannten und neuen Protagonisten: Im Sommer wird das „Kleine Fest im Großen Garten“ ganz groß gefeiert.

Zum 30. Geburtstag der Kultveranstaltung hat sich Harald Böhlmann, Intendant, Chef-Organisator und Seele des Kleinen Festes in einer Person, ein besonderes Programm ausgedacht: Es werden nicht nur neue Stars der Kleinkunst- und Varietébühnen zu sehen sein, sondern eben auch Publikumslieblinge der vergangenen Jahre – wie beispieslweise Sascha Grammel oder auch Shirlee Sunflower.
Bauchredner Sascha Grammel ist mit seiner Schildkröte Josie 2008 erstmals beim Kleinen Fest aufgetreten. Shirlee Sunflower war zwischen 2001 und 2010 in sechs Jahren mit dabei. Zum runden Geburtstag der Veranstaltung wird sie in diesem Jahr eigens aus Australien anreisen, um in Hannover wieder einmal auf witzige Weise den Mann des Lebens zu suchen. Einen eigenen Stand bekommt auch das singende Gemüse des französischen Ensembles Les Zanimos, die im Expo-Jahr 2000 begeisterten.

„Wir wollen einen kleinen Rückblick auf die vergangenen 15 Jahre schaffen und gleichzeitig Neues präsentieren“, sagt Böhlmann. Beides gemeinsam erfordert auch eine größere Anzahl an Bühnen und Künstlern: Rund 150 Akteure aus 19 Nationen werden auf mehr als 40 Bühnen und an festen Stadorten ihre Shows präsentieren. Sie werden zudem vier zusätzliche Veranstaltungen spielen: Statt 15 werden in diesem Jahr 19 „Kleine Feste im Großen Garten“ gefeiert.
„Zudem werden wir 100 Karten zusätzlich in den Vorverkauf geben“, kündigt Böhlmann an. 3200 Karten werden pro Abend im Vorverkauf verlost werden; außerdem wird es 200 Karten an den Abendkassen geben. Damit erhöht sich die Gesamtzahl der Karten auf 64 600. Den gesamten März kann man sich online oder per Post um die Tickets bewerben. Zum Schluss werden aus allen eingegangenen Bewerbungen die Karten ausgelost: Im vergangenen Jahr gingen 220.000 Bestellungen für 45.000 Karten im Vorverkauf ein.

Dass es einmal eine so große Nachfrage nach Karten geben würde, damit hat Harald Böhlmann bei der Eröffnung des ersten Kleinen Festes nicht gerechnet. „Nicht einmal im Traum hätte ich damals daran gedacht, dass das Kleine Fest im Großen Garten einmal so erfolgreich werden würde“ sagt Harald Böhlmann: „Im Jahr 1986, dem Geburtsjahr des Kleinen Festes hatten wir gerade einmal zehn Bühnen und einige Hundert Zuschauer. Inzwischen hat unser Festival beim Publikum und bei Künstlern in aller Welt längst Kultstatus.“

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