Mit dem Rad zur Arbeit

In Hannover steht das Fahrrad bei den Berufspendlern hoch im Kurs: 21 Prozent der Berufstätigen nutzen es zur täglichen Fahrt zur Arbeit. Das ergab 2011 eine Studie des Forschungsinstituts Infas zur Mobilität in der Region Hannover. Damit liegt die Landeshauptstadt weit vor anderen Kommunen. Laut einer Pendlerbefragung der Statistischen Ämter sind 2012 im Bundesdurchschnitt rund neun Prozent der Beschäftigten mit dem Rad zur Arbeit gefahren.

Beliebt ist das Fahrrad vor allem bei Pendlern mit einem relativ kurzen Weg zur Arbeit. Während in Niedersachsen 2012 insgesamt durchschnittlich etwa 14 Prozent der Berufstätigen mit dem Rad zur Arbeit fuhren, waren es bei Strecken unter fünf Kilometern 36 Prozent. Bei den kurzen Arbeitswegen stieg der Anteil der Radfahrer auch am stärksten an: 2008 entschieden sich bei Strecken unter zehn Kilometern bundesweit rund 17 Prozent der Arbeitnehmer für das Rad; 1996 sind es nur 13,5 Prozent gewesen.

Um den Umstieg auf Rad zu erleichtern, geben wir Tipps rund um den Arbeitsweg per Rad. Welche Vorteile hat es, zur Arbeit zu radeln? Worauf sollten Arbeitnehmer und Arbeitgeber achten? Antworten auf diese und viele weitere Fragen finden Sie auf dieser Themenseite.